„Wir haben es in der eigenen Halle in der eigenen Hand. Besser geht es nicht“

325

Handball, Verbandsliga-Frauen: VerHC TuRa Bergkamen – TuS Bielefeld/Jöllenbeck (Samstag, 15.45 Uhr). Am Samstagabend kommt es zum Showdown, auf den in den letzten Wochen unermüdlich hingearbeitet wurde. TuRa Bergkamen und Oberlübbe haben sich durch konsequentes Siegen im Endspurt ein echtes Herzschlagfinale gesichert: Der HCT muss gegen Bielefeld mindestens einen Punkt holen, um aus eigener Kraft Meister zu werden. Bei einer Niederlage Bergkamens und einem Sieg Oberlübbes gegen Senne (Tabellensechster) sichert sich Oberlübbe die Meisterschaft.

„Es geht um alles. Wir haben es in der eigenen Halle in der eigenen Hand. Besser geht’s doch eigentlich nicht“, so TuRas Trainer Ingo Wagner (Bild) vor dem Spiel. Den HCT erwartet allerdings alles andere als Laufkundschaft. Mit Bielefeld ist der Drittplatzierte zu Gast, der vor der Saison von vielen als Meisterschaftsfavorit genannt wurde. Das Hinspiel in Bielefeld verlor TuRa sogar unglücklich. „Es treffen zwei gleichwertige Teams aufeinander. Wir hoffen natürlich das für uns zu gestalten“, zollt Wagner dem Gegner Respekt. Ins Endspiel kann TuRa mit voller Besetzung gehen, alle Spielerinnen sind fit. „Zudem hoffen wir auf volles Haus und Unterstützung der TuRa-Fans. Wir werden alles reinwerfen“, appelliert Wagner an den HCT-Anhang und macht seiner Mannschaft schon vor dem großen Finale ein Lob: „Vor der Saison haben wir den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Jetzt können wir am letzten Spieltag aus eigener Kraft Meister werden. Das zeigt, dass meine Mannschaft alles richtig gemacht hat.“ In der Tat hat der HCT eine grandiose Saison gespielt und nun heißt es: Noch einmal 60 Minuten Kampf, damit diese Leistung auch mit dem Aufstieg belohnt wird.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.