Wiederum müssen sich die ECB-Eishockeydamen unter Wert geschlagen geben

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Eishockey, Frauen-Bundesliga: 1:6 am Samstag, Sonntag 0:4. Zwei Mal verloren gegen den deutschen Rekordmeister Planegg, aber gut gespielt. Das Manko: Die Chancen wurden nicht genutzt, wieder mal – und die vielen Strafzeiten. Trotz der Niederlage, die wiederum zu hoch ausfiel, war die Stimmung in der ECB-Mannschaft gut. “Wir haben unser bestes Saisonspiel gemacht, auf unsere Leistung lässt sich aufbauen. Da müssen wir weiter machen”, sagte Nationalspielerin Pauline Gruchot nach Spielschluss im Gespräch mit sku.

Knackpunkt des Spiels waren zwei Minuten im dritten Drittel: Da agierte Bergkamen in 3:5-Unterzahl. Diesen Vorteil nutzte Planegg zu zwei Toren durch Justine Reyes. Da hieß es dann 0:2 und 0:3. Die Entscheidung. Die Gäste legten noch einen vierten Treffer nach. Überhaupt waren die vielen Strafen ein Manko für die Bärinnen, was dann dem Gegner in die Karten spielte. Chancen für die Bärinnen taten sich auf, wurden aber wieder nicht genutzt. ECB-Trainerin Claudia Weltermann: “Planegg war keineswegs so überlegen, wie es das Ergebnis aussagt. Wir haben gut gespielt.” Parallelen zum Samstag-Spiel.

U16-Nationalspielerin Sara Brammen stand zwar im Kader, kam aber nicht wie angekündigt als Torhüterin zum Einsatz. “Sarah Körber im Tor machte ein ganz starkes Spiel, deshalb ließ ich sie auch durchspielen”, begründete die ECB-Trainerin ihre Entscheidung.

Schon am nächsten Wochenende (27./28. Februar) stehen sich beide Mannschaften erneut zwei Mal gegenüber. Dieses Mal wird allerdings in Planegg in der Eissporthalle Grafing gespielt.

EC Bergkamen – ESC Planegg-Würmtal 0:4 (0:1, 0:0, 0:3).
Tore: 0:1 (10.) Spielberger, 0:2 (47.) Reyes, 0:3 (48.) Reyes, 0:4 (53.) Feldmeier.
Strafen: ECB 12 Minuten; Planegg 0.
ECB: Sarah Körber, Sara Brammen;  Michelle Lübbert, Lea Badura, Julia Kohberg, Alina Leveringhaus, Pia Szawlowski, Pauline Gruchot, Alena Hahn, Rebecca Graeve, Linda Hummel, Liliane Gottfried, Leonie Maßner, Sarah Scholl.

Bildzeile: ECB-Torfrau Sarah Körber zeigte eine ganz starke Leistung

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