Wieder kein Punkt in Hüttenberg

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Handball: Den Auftritt beim akut abstiegsbedroheten TV Hüttenberg hatten sich die Handballprofis des ASV Hamm-Westfalen anders vorgestellt. Am Samstagabend unterlag die Mannschaft von Kay Rothenpieler mit 31:24 (15:10). Zwar kämpften sich die Gäste im zweiten Abschnitt noch einmal heran, zum Punktgewinn reichte es wie bei den bisherigen Aufeinandertreffen in Hüttenberg allerdings nicht.

Damit gelang es den Westfalen nicht, an die Leistung aus dem Heimspielsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg anzuknüpfen. Auch eine bessere Platzierung als der aktuell sechste Rang ist damit angesichts des Restprogramms mit Duellen unter anderem gegen Bittenfeld und Leipzig praktisch nicht mehr machbar. Entscheidend war eine Schwächephase in der ersten Halbzeit.

Nach gutem Beginn hatten die Gäste sich durch Markus Fuchs, Joscha Ritterbach und zweimal Julian Possehl eine 2:4-Führung erspielt. Letzterer nutzte sehr gut die Lücken im Defensivverbund der Gastgeber. Doch davon sollte es in der Folge nicht mehr allzu viele geben. Fast zwölf Minuten gelang den Westfalen kein Treffer. Erst dann erlöste Lukas Blohme den ASV – beim Stand von 7:5 war es nun eine Partie auf Augenhöhe, allerdings schon jetzt eher mit Vorteilen seitens des TV. Dieser Eindruck sollte sich in der Folge verstärken, vor gut 800 Zuschauern legte Hüttenberg bis zur Pause auf 15:10 vor.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, nach 18:13-Zwischenstand gelang dem ASV eine Drei-Tore-Serie, es keimte wieder Hoffnung im Lager der Westfalen auf. Aber Hüttenberg blieb standhaft, hielt die Gäste auch in der Schlussviertelstunde auf Distanz. „In der ersten Halbzeit haben wir absolut unter Niveau gespielt“, ärgerte sich Joscha Ritterbach. „Wir haben nicht einmal unseren Handball gespielt“, so der Linksaußen weiter. Die nun anstehende Pause bis zum 16. Mai will die Mannschaft nutzen, um sich intensiv auf die verbleibenden vier Spiel vorzubereiten.

ASV Hamm-Westfalen: Doden (1. – 25.), Mrkva (ab 25.) – Blohme (2), Brosch, Fuchs (4), Wiegers, Ritterbach (1), Zdrahala (7/1), Gudat (3), Wiencek (2), Gaubatz (2), Possehl (3).

Bild: Auch die sieben Treffer von Ondrej Zdrahala änderten nichts an der Niederlage in Hüttenberg. In der ersten Halbzeit gelang dem ASV zwischenzeitlich fast zwölf Minuten kein Tor. – Foto: Wegener

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