Wieder Topteam beim HSV zu Gast

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Fußball-Westfalenliga: SV Holzwickede – 1. FC Kaan-Marienborn (So., 17.00 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Ein Gegner, der nach wie vor den Topteams der Westfalenliga zugerechnet werden muss, gibt am Sonntag um 17 Uhr seine Visitenkarte im Montanhydraulik-Stadion ab. Die „Maschinerie“ des 1. FC Kaan-Marienborn, der lange Zeit zu den ernsthaftesten Meisterschaftsanwärtern gehörte, ist zwar in der Rückserie etwas „in Stottern“ geraten, aber daraus zu schließen, der HSV stehe vor einer problemlos zu lösenden Heimaufgabe, wäre der wohl mit größte Fehler, der den Holzwickedern unterlaufen könnte.

Als Tabellensechster haben die Siegerländer mit 35 Punkten inzwischen elf Zähler Rückstand zur Nummer eins, doch wird es FC-Trainer Peter Wongrowitz und seiner Mannschaft darauf ankommen, in der Tabelle wieder zu klettern und vor allem die Negativbilanz bei Reisen ins Ruhrgebiet zu beenden. Auswärts haben die „Käner“ in bisher zehn Spielen je drei Siege und Unentschieden auf der Habenseite verbucht und dabei 12:17-Tore vorzuweisen. Gestützt auf eine solide Abwehr, die sich mit bislang 27 Gegentoren nur unwesentlich schlechter aus der Affäre gezogen hat als die des HSV (24 Gegentreffer), will der 1. FC seinen zwölf Punkten „in der Fremde“ mindestens einen weiteren beim Gastspiel an der Emscher hinzufügen. Mit Angreifern wie dem Ex-Profi Michael Kügler, der unter anderem in Nürnberg Bundesliga-Luft geschnuppert hat, und Steve Sam, dem Bruder des Leverkusener Bayer-Stürmers, verfügt Kaan-Marienborn schon über eine überdurchnittliche Qualität.

Das wird den HSVern jedoch durchaus bewusst sein und ihnen von Cheftrainer Ingo Peter (Bild) dementsprechend eingebleut werden. „Eins ist sicher, nach Zweckel haben wir es mit der nächsten Spitzenmannschaft zu tun“, hofft der Holzwickeder Coach darauf, dass seine Spieler am Mittwoch durch die Verlängerung beim Kreispokalhalbfinale in Mühlhausen (3:2) nicht allzu viele „Körner“ gelassen haben, um gegen die sonntäglichen Gäste kräftemäßig voll mithalten zu können. Und das wird nach Lage der Dinge auch unbedingt erforderlich sein. Im Hinspiel behielt der 1. FC Kaan-Marienborn knapp mit 1:0 die Oberhand.

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