Wieder ein „Sechs-Punkte-Spiel“ für den SSV

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Fußball-Landesliga: SSV Mühlhausen-Uelzen – CSV SF Bochum-Linden (So. 14.45 Uhr Mühlbachstadion). Das dritte Sechs-Punkte-Spiel für den SSV in den eigentlich zuvor ausgerufenen Wochen der Wahrheit. Dabei geht es um die Duelle mit Tabellennachbarn im Keller. Hedefspor, Wattenscheid und jetzt Bochum-Linden. Sie alle hätten eigentlich gewonnen werden müssen, um da unten raus zu kommen. Das war Wunschdenken, klappte nicht, bekanntlich verlor der SSV in der Vorwoche in Wattenscheid. „Das ist aufgearbeitet“, verriet SSV-Coach Dirk Eitzert, „wir schauen nach vorne.“ An der Zielsetzung ändert sich nichts. Der nächste Dreier muss her gegen die Truppe von „Eitzis“ früheren Bochumer Profikollegen Frank Benatelli..

Bochum-Linden, in den Jahren zuvor stets eine Spitzenmannschaft „in der Drei“ dümpelt heuer in den Niederungen der Tabelle. Genauer gesagt einen Rang vor dem ersten Abstiegsplatz, den der SSV einnimmt. Für den Sportlichen Leiter Yildirim Bozkurt keine Überraschung: „Der aktuelle Tabellenstand ist für uns völlig verständlich. Damit haben wir schon gerechnet. Unsere Mannschaft hat einen relativ großen Umbruch hinter sich. Nach den Abgängen von zwölf Leistungsträgern musste der Trainer eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen. Das kann keiner so schnell verkraften.“

Da war der SSV personell besser dran und doch läuft es nicht wie gewünscht. In Wattenscheid zuletzt war es die Einstellung, die zu Kritik Anlass gab. Die Spieler haben Besserung gelobt, trainierten in dieser Woche gut. „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen“, gibt sich Eitzert vorsichtig optimistisch. Der Plan gegen Bochum-Linden steht. Hakan Sezer ist wieder an Bord, er trainierte in dieser Woche beschwerdefrei. Dafür fehlt Sebastian Schnee in Folge einer Zerrung. So muss das Trainergespann Eitzert/Frieg die Deckung wieder umbauen. Wer für Schnee in die Abwehrkette rückt, darüber beraten beide noch. Doch egal wer aufläuft, vorne wie hinten, Einsatz, Kampf und Leidenschaft müssen stimmen.

Bild: Freudige Gesichter soll es beim SSV nach dem Abpfiff wieder geben. Ein Sieg gegen Bochum-Linden muss her.

 

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