Wichtiger Sieg für den SuS Kaiserau

Wichtiger Sieg für den SuS Kaiserau

Fußball-Landesliga: SuS Kaiserau – VfB Günnigfeld 3:2 (2:0). Am Ende war der Jubel groß in Kaiserau. Nach 90 Minuten hatte es endlich wieder einen Sieg für Schwarz-Gelb gegeben. Nach zuletzt drei sieglosen Partien, war der „Dreier“ gegen Günnigfeld dabei besonders wichtig. Sieben Punkte beträgt das Polster der Methleraner nun auf den ersten Abstiegsplatz, der derzeit vom VfB Günnigfeld selbst belegt wird. Indessen verweilt Kaiserau auf Platz sieben eher in den ruhigen Fahrwassern der Tabelle.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und hatte bereits zu Beginn aussichtsreiche Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Zwei Mal rettete SuS-Schlussmann Vieregge seine Farben vor einem Rückstand. Diese Nachlässigkeiten der Gäste bestrafte dann Seifert, der einen Schuster-Freistoß zur 1:0-Führung in die Maschen köpfte. Fortan hatte der SuS das Spielgeschehen fest im Griff. Nach gut 40 Minuten erhöhte dann Böcker mit einem Fernschuss auf 2:0. „Ein komischer Ball, aber auch ein schönes Tor“, wusste auch SuS-Coach Marc Woller den flatternden Distanzschuss seines Spielers nicht ganz einzuordnen. Mit dem Pausenpfiff hätte erneut Seifert selbst für klare Verhältnisse sorgen können.

So wurde es noch mal spannend, als die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:1 verkürzten. Doch die Gastgeber ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Der auffällige Seifert steckte gekonnt auf Böcker durch, der wieder für eine zwei Tore-Führung sorgte. Auch in der letzten Viertelstunde blieben die Methleraner dominant und erspielten sich gute Möglichkeiten. Allerdings verpasste es die SuS-Offensive, den Schlusspunkt zu setzen. Der gehörte dann den Gästen, die mit dem Abpfiff noch das 3:2 erzielten.

SuS-Trainer Marc Woller: „Wir haben heute gesehen, dass man gegen Günnigfeld gewinnen muss, um die auf Abstand zu halten. Das war wichtig. Es war heute nicht alles so toll. Wir hatten in den vergangenen Woche viele Verletzte, die im Moment wiederkommen. Die sind natürlich alle noch nicht so fit. Da fehlt die Frische. Insofern haben wir das nicht so souverän runtergespielt wie sonst. Wir sehnen uns etwas die Winterpause herbei. Zu Beginn hatte Günnigfeld die besseren Chancen. Danach hatten wir das Spiel aber fest im Griff. Am Ende haben wir noch relativ gute Chancen, aber spielen das nicht gut aus. So schaffen wir es nicht, weiter wegzuziehen und kurz vor Schluss kommt Günnigfeld noch mal ran.“

SuS: Vieregge, Seifert, Diecks, Böcker, Vehring, Yilmaz, Stender, Schuster (78. Gröne), Swoboda (61. T. Milcarek), D. Milcarek (39. Kropp).
Tore: 1:0 (14.) Seifert, 2:0 (39.) Böcker, 2:1 (51.), 3:1 (72.) Böcker, 3:2 (90.).
Bestnote: Vehring.

Bild: Der Kaiserauer Jannik Swoboda (Mitte) im zZweikampf mit einem Spieler von Günnigfeld. Ismael Yilmaz schaut zu.

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