Wichtige Spiele für heimische Handball-Teams

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Oberliga

HCT wieder mächtig unter Druck
HC TuRa Bergkamen – TuS Spenge (Samstag, 19.15 Uhr).
Durch die Niederlagen gegen Gevelsberg und in Hagen ist der HCT wieder mächtig unter Druck geraten. Das Hinspiel beim Regionalliga-Absteiger Spenge verlor man zudem mit 28:31. Der TuS befindet sich momentan auf dem vierten Rang, spielt weder im Aufstiegs- noch im Abstiegsrennen noch eine Rolle und kann somit ohne Druck aufspielen. Zuletzt setzte es jedoch eine knappe Heimniederlage gegen einen der Abstiegskonkurrenten des HCT, die HSG Gevelsberg-Silschede. Spenge ist also durchaus zu schlagen, jedoch sollte TuRa eine bessere Leistung an den Tag legen also zuletzt beim Spiel in Hagen. Bei einer Niederlage würde der Druck noch größer werden. TuRa-Trainer Jörg Rode wünscht sich mehr Aggressivität und Teamspiel von seinen Mannen sowie mehr Stabilität in der Abwehr. Kapitän „Alex“ Katsigiannis (Bild) hat noch Probleme mit seinen Bändern, soll aber spielen.
Landesliga

Endspiel eins von sechs für die Cobras
TV Westfalia Halingen – SuS Oberaden (Samstag, 19.15 Uhr).
Durch 12 Punkte aus den verbleibenden sechs Spielen würde der SuS Oberaden den Verbandsliga-Aufstieg perfekt machen. Es stehen also nur noch Endspiele für die Weinberger-Sieben an. Das erste- und wohl schwierigste am Wochenende beim heimstarken Tabellenvierten aus Halingen. Dieser siegte zuletzt deutlich mit 36:28 bei der HSG Hohenlimburg, dem Drittplatzierten, bei dem die Cobras das Hinpiel verloren. Sollte dies die einzige Saisonniederlage bleiben und kommt es ebenfalls zu keiner Punkteteilung mehr, geht der SuS im nächsten Jahr in der Verbandsliga auf Torejagd. Es ist also Vorsicht geboten. Beim Gegner strahlt in einer eingespielten Mannschaft mit einer starken Defensive vor allem „Shooter“ Robert Ammelt im Angriff Gefahr aus. Das Hinspiel gewann Oberaden mit 33:28.

Heeren gegen Ristovic und Schorlemer
HC Heeren – VfS Warstein (Sonntag, 18.00 Uhr
). Gegen eine Mannschaft, die extrem abhängig von zwei Spielern ist, geht es für die Truppe von Kai Harbach am Sonntag. Die jungen Männer, die bei Warstein oft über Sieg oder Niederlage entscheiden heißen Boban Ristovic und Lars Schorlemer und gehören beide zu den Top-Torschützen der Landesliga. Sollte es der HCH schaffen die beiden weitgehend auszuschalten, ist ein Heimsieg sehr wahrscheinlich.
Große Bedeutung hat die Partie weder für den Aufstiegs- noch für den Abstiegskampf: Heeren befindet sich im oberen Mittelfeld, Warstein im unteren gesicherten Mittelfeld. Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen zeigt sich der HCH momentan in beeindruckender Form.

Nächstes Endspiel gegen direkte Konkurrent
HSG Lüdenscheid – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 19.15 Uhr).
Nach dem deutlichen Heimsieg gegen den Vorletzten Altena hat das Schlusslicht der Landesliga, der HC TuRa Bergkamen wieder Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft.Durch einen Sieg in Lüdenscheid würde sich Berkamen auf den vorletzten Tabellenplatz an Altena vorbei schießen. Außerdem hätte man nur noch drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den momentan der Gegner vom Wochenende belegt. Es ist also ein klassisches Vier-Punkte-Spiel. Bei einer Niederlage in Lüdenscheid rückt das rettende Ufer für den HCT allerdings in schon fast unerreichbare Ferne.

Bezirksliga

Abstiegskampf in den heimischen Gefilden
Das Abstiegsgespenst spukt noch bei allen heimischen Bezirksligisten. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Zwei Mannschaften, bei denen es allgegenwärtig ist, treffen am Samstag um 19.30 Uhr in der Koppelteichhalle aufeinander: Der VfL Kamen, derzeit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz mit zwei Punkten Vorsprung und der TuS Eintracht Overberge, mit dem der VfL bei einem Heimsieg punktemäßig gleichziehen würde. Dementsprechend viel Feuer verspricht die Partie. Das Hinspiel verlor Kamen nach schwachem Auftritt mit 27:30 (14:13). Auch der direkte Vergleich kann für die beiden Teams am Ende der Saison noch entscheidend sein. „Über eine Niederlage dürfen wir gar nicht nachdenken. Wir müssen gewinnen“, weiß Kamens Trainer Dirk Block, der ein letztes Mal auf seinen verletzten Spielmacher Steven Vogt und den seine Wechselsperre absitzenden Tilo Wandelt verzichten muss.
Den beiden Nachbarteams Schützenhilfe leisten könnte die HSG Unna am Samstag zur gleichen Zeit in heimischer Halle. Gast ist die Eintracht Dolberg, die zurzeit punktgleich mit dem VfL Kamen ist. Aber nicht nur das sollte Motivation sein: Die HSG steht zwar auf Rang sechs, verlor zuletzt aber vier Partien in Serie und hat nur drei Punkte Vorsprung auf den Gegner vom Wochenende. Es müssen also langsam mal wieder Punkte her.
Beim Tabellenletzten in Halingen tritt die SG Massen am Samstag um 17.15 Uhr an. Die SG hat sich durch den Sieg gegen den VfL Kamen am vergangenen Wochenende Luft verschafft und steht punktgleich mit Unna auf dem siebten Platz. Dennoch muss weiter gepunktet werden, um sich von der Abstiegszone zu distanzieren. Für Halingen wird es langsam eng: Bei sechs verbleibenden Spielen hat das Schlusslicht bereits sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
Auch für den TuS Jahn Dellwig ist die Lage weiterhin prekär. Am Sonntag ist allerdings um 17 Uhr der TV Beckum zu Gast, der zwar auf dem dritten Platz der Bezirksliga steht, aber diesen eher seiner Heimstärke, als seiner spielerischen Stärke zu verdanken hat. Zu Hause ist für den TuS, der nur einen Punkt vor Dolberg und dem VfL Kamen steht, also alles drin.

ABSTIEGSZONE BEZIRKSLIGA:
6. HSG Unna 19 Punkte
7. SG Massen 19 Punkte
8. TuS Overberge 18 Punkte
9. HSG Menden-Lendringsen II 18 Punkte
10. TuS Jahn Dellwig 17 Punkte
11. SV Eintracht Dolberg 16 Punkte
12. VfL Kamen 16 Punkte
13. HSE Hamm II 14 Punkte
14. TV Westfalia Halingen II 10 Punkte

Verbandsliga Frauen

TuRa und TVG im Endspurt mit unterschiedlichen Zielen
Mindestens sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen in der Verbandsliga Staffel 1 und der HCT TuRa Bergkamen spielt nächstes Jahr in der Oberliga. So langsam nähert man sich immer weiter dem Aufstieg. Am Samstag um 17 Uhr ist allerdings der Viertplatzierte HT Senne zu Gast, der dem HCT durch das 26:23 im Hinspiel eine der beiden Saisonniederlagen beibrachte. Es ist also Vorsicht geboten. TuRa hat etwas gut zu machen und will sich mit einem Heimsieg wieder ein Stück näher an die Oberliga schießen.
Nicht unterschiedlicher könnte die Lage beim TVG Kaiserau in der Staffel 2 sein. Hier kämpft man immernoch mit allen Mitteln gegen den Abstieg. Durch die ungünstigen Ergebnisse am letzten Wochenende ist man nur noch einen Punkt vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Und ausgerechnet am jetzigen Sonntag ist um 17 Uhr der Tabellenzweite der HSG Schwerte-Westhofen zu Gast. Ein Hoffnungsschimmer: Der TVG zeigte in dieser Saison vor allem gegen die vermeintlich stärkeren Gegner sein Potenzial.
Der Königsborner SV ist aus dem oberen Mittelfeld auf den sechsten Tabellenplatz gerutscht und befindet sich momentan jenseits von Gut und Böse. Am Sonntag gastiert das Team von Thomas Swoboda um 13.30 Uhr bei DJK Westaflia Hörde. Dieser steckt mitten im Abstiegskampf. Das Hinspiel gewann der KSV mit 28:23. SV

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