„Westfälischer Tennis-Verband hat exzellenten Ruf“

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„Westfälischer Tennis-Verband hat exzellenten Ruf“
Knapp sieben Stunden dauerte der Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) an, der von großer Sachlichkeit und Kompetenz geprägt war.

Für einen Tag war das Leistungszentrum in Kamen in eine Tagungsstätte umgebaut worden und dort, wo ansonsten die westfälischen Talente geschult und gefördert werden, standen diesmal mehr als 200 Vereinsvertreter im Fokus der Aktivitäten. Neben den satzungsgemäßen Regularien und Formalitäten wurde dieser Tennistag mit interessanten Seminaren aufgewertet und der Co-Trainer der Deutschen Davis Cup-Mannschaft, der aus Hagen stammende Michael Kohlmann, stand in einer Talkrunde Rede und Antwort. Die Sportwissenschaftlerin Veronika Rücker (DOSB-Führungsakademie) stellte den Sportentwicklungsplan mit konkreten Zahlen für die Tennisvereine vor und zahlreiche Ehrungen wie die Verleihung von WTV-Ehrennadeln sowie die Ergebnisse zur „Sportlerwahl 2012“ wurde bekanntgegeben.

Bevor Verbandspräsident Robert Hampe die Bilanz aus seiner Sicht darstellte, konnte er erstmals den Präsidenten des LandesSportBundes (LSB), Walter Schneeloch, begrüßen, der vor allem die notwendige Ehrenamtlichkeit in den Mittelpunkt seines Begrüßungsreferates stellte. „Ohne sie können die Vereine nicht existieren“, so Schneeloch, „doch auch das Gemeinwohl profitiert davon, was nicht selbstverständlich ist. Sie alle leisten Großartiges.“ Er bescheinigte dem WTV einen exzellenten Ruf über die Grenzen hinaus und forderte den Verband auf, diesen
„erfolgreichen Weg weiterzugehen.“

Ständiger Gast bei den alljährlichen Verbandstagen ist auch Kamens Bürgermeister Hermann Hupe, der stolz darauf ist, dass der WTV in seinen Stadtgrenzen zu Hause ist. Auch er würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit, die im Verband „hochprofessionell ist, zumal die Anforderungen und die Belastungen an das Ehrenamt immer größer werden. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin selber Mitglied in einem Tennisverein.“

Während die Vereinsvertreter vor einem Jahr auf dem Verbandstag über die Finanzen diskutierten, was im September auf einer außerordentlichen Versammlung mit der Beitragserhöhung nach 22 Jahren von 1,15 Euro pro Mitglied gelöst wurde, standen in diesem Jahr vor allem die sportlichen Erfolge im Mittelpunkt. Erwähnenswert neben dem großartigen Auftreten von Dinah Pfizenmaier und Jan-Lennard Struff aber auch die nationalen und teilweise internationalen Erfolge von Rollstuhl-Tennisspielerin Sabine Ellerbrock, Carolin Daniels (THC im VfL Bochum), Manon Kruse (Ruderclub Hamm), Hugo Hahne (Blau-Weiß Soest) sowie die Junioren wie Louis Weßels, die Geschwister Morderger oder Luisa Meyer auf der Heide.

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