Walter Kraft bleibt Vorsitzender im Handballkreis Süd

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Handball: 11.11 Uhr beendete Walter Kraft Kraft (Dortmund/Bild) den ebenso harmonisch wie diskussionsreich verlaufenden Bezirkstag des Handballbezirks Süd nach gut einer Stunde im Eintracht-Haus in Dortmund. Zuvor war er von den 41 Delegierten aus den Handballkreisen Hellweg, Industrie, Dortmund, Hagen-Ennepe-Ruhr, Iserlohn-Arnsberg und Lenne-Sieg einstimmig für drei weitere Jahre als Bezirksvorsitzender gewählt worden. Der Handballkreis Hellweg war durch Helmut Hubeny, Jürgen Stolle, Franz-Josef Krampe, Günter Brinkis, Karl-Heinz Feldhaus, Heinz Waschke vertreten.

Hilmar Schöler (Siegen), der wegen einer wichtigen Angelegenheit nicht teilnehmen konnte, wurde in Abwesenheit als Männerspielwart bestätigt. In einer anschließenden Vorstandssitzung wurde Schöler auch zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt. Dem Vorstandsgremium gehören ferner Heidrun Redell Herne) als Frauenwartin, Dr. Stefan Lindenberg (Schwerte) als Rechtswart und Heinz Krampe (Bork) als Pressewart an. An der Besetzung des Bezirksspruchausschuss mit Ulrich Knipping (Lenne-Sieg), Wolfgang Krogmeier (Beckum), Roland Kosik (Hattingen), Georg Stockheim (Dortmund), Bernd Blöcher (Iserlohn) und Friedhelm Klawon (Hagen) änderte sich ebenfalls nichts. Ferner wurde das Ergebnis der Wahlen vom Bezirksschiedsrichtertag und Bezirksjugendtag bekannt gegeben. Die Protokollführung übernahm Alexander Wulf (Waltrop) vom Schiedsrichterausschuss.

Präsident Dieter Stroband vom Handballverband Westfalen, seinen designierter Nachfolger Michael Neuhaus (Bielefeld), sowie den Bezirksvorsitzenden Friedhelm Krietemeyer (Minden) konnte Walter Kraft als Gäste begrüßen. Entschuldigt fehlten neben Hilmar Schöler, der Bezirksehrenvorsitzende Manfred Baumeister, der stellvertretende Schiedsrichterwart Michael Winkelhane und Ansetzer Max Bergkmann. Zu Beginn der Tagung gedachte man der verstorbenen Handballer, unter anderem Heinz Lilge (Bork) als langjähriger Kreisschiedsrichterwart und Stellvertreter (Hellweg) sowie Dietrich Franke, langjähriger Kassenwart in Westfalen und Gustel Wilke (Hagen). Dieter Stroband leitete als Versammlungsleiter die Neuwahlen ein und dankte dem Bezirksvorstand für die engagierte Arbeit. Friedhelm Krietemeyer betonte in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Bezirken Nord und Süd.

Während die Berichte der übrigen Vorstandsmitglieder schriftlich vorlagen, gab Walter Kraft seinen mündlich. Er führte die Veränderungen der letzten drei Jahre an, unter anderem die Abschaffung der Regionalligen, Bildung der 3. Liga, Einführung der A-Jugend-Bundesliga und die bevorstehende Regelung einer weiblichen A-Jugend, Bundesliga und im Schiedsrichterwesen die rote Karte mit Bericht. „Der geänderte Paragraph 55 Spielordnung (Festspielen) hat uns keine Freude gebracht“ stellte Kraft fest und hofft auf eine Rückführung auf dem Verbandstag. Kritisch merkte Kraft im Fall Gate Com und die Sis-Verlängerung ein besseres Miteinander an. „Sprecht mehr miteinander“ wünschte er zum Schluss seines Berichts. Dr. Stefan Lindenberg wünschte sich einen besseren Austausch der Rechtsgremien. Hilmar Schöler informierte in seinem Bericht über die Auf- und Absteiger der letzten drei Jahre in seinen Ligen. Neben ihrem Bericht wies Frauenwart Heindrun Redell darauf hin, dass die Auswirkung der nach Saisonschluss vorgesehenen Entscheidungsspiele erst nach der endgültigen Situation in der 3. Liga beurteilt werden kann.

Appelle, Schiedsrichter und Gegner in den Hallen zu schützen, waren bei verschiedenen Wortbeiträgen zu hören. „Wir haben einen pädagogischen Auftrag“ forderte Michael Neuhaus Auswüchsen entgegen zu treten. Bezirksschiedsrichterwart Roland Janson forderte „Wir brauchen neue Schiedsrichter in den Kreisen.“ Für die Endphase der Saison könne er unter Umständen nur einen Schiedsrichter stellen, da der Jugendbereich mit seinen Qualifikationen zu den höheren Klassen Vorrang habe.

Bild:  Der Bezirksvorstand mit Jungenwart Detlef Schiffke, Vorsitzender Walter Kraft, Rechtswart Dr. Stefan Lindenberg, Frauenwartin Heidrun Redell, Mädchenwart Dirk Achtstetter und Schiedsrichterwart Roland Janson (von links)

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