Vieles spricht jetzt für die IG Bönen im Meisterschaftsrennen

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Fußball: War der 12. Spieltag vielleicht schon das Signal für den Meisterschaftsausgang und damit verbunden den Aufstieg in der Landesliga 4? Doch bei der IG winkt man (noch) ab. Trainer Ferhat Cerci drückte es vor dem Anpfiff des Topspiel gegen Ahaus so aus, das man im Falle eines Sieges einen großen Schritt nach vorne machen und man sich oben absetzen könne. Und er setzte hinzu, dass man bis zur Winterpause den Vorsprung noch auf sechs Punkte ausbauen könne. „Wenn alles klappt“, seine Einschränkung.

Aktuell liegt IG Bönen fünf Zähler vor Verfolger Roxel und sechs vor Ahaus. Und bis zur Winterpause wären noch vier Begegnungen zu absolvieren. Als da sind Vorwärts Wettringen, Borussia Münster, Westfalia Gemen und TuS Haltern II. Mannschaften, die auf dem Papier eher nicht zu den Topteams zu zählen sind. Und was auch für Bönen spricht, ist die Tatsache, dass sich der zuletzt so dünne Kader wieder füllt. Leistungsträger wie Kaya und Bulut sind im Aufbautraining sowie Demir, Et und Gün sind auf dem Weg, nach ihrer verletzungsbedingten Pause wieder belastbarer zu werden. Gegen Ahaus am Sonntag fehlte Kurtovic in der Abwehr, der sich kurzfristig krank meldete. Also durchaus rosige Aussichten, vor allem für das Trainergespann, das dann wieder über mehr personelle Alternativen verfügen kann.

Nach dem 3:1-Heimerfolg über Eintracht Ahaus, ein Sechs-Punkte-Spiel, war Ferhat Cerci erleichtert und sparte einmal mehr nicht mit Lob für seine Mannschaft. „Mit der Einstellung meiner Spieler und deren Mentalität bin ich absolut zufrieden“, freute er sich auch über die Siegermentalität seiner Mannen, „auch bei einem Rückstand machen wir weiter.“ In der Pause bedeuteten ihm die Spieler schon, dass man noch die nötigen Tore erzielen und gewinnen würde. Sie hielten Wort. Budak und Et zeichneten für das 2:1 und 3:1 verantwortlich.

Am kommenden Sonntag (21. November) ist Totensonntag und spielfrei. Nächster Gegner ist am 28. November ist dann der Tabellenneunte Vorwärts Wettringen.

Bildzeile: Aus dieser Szene vor dem Ahauer Tor entwickelte sich das 1:1, für das Samet Akyüz (Mitte) verantwortlich zeichnete.

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