Viele technische Fehler, doch TuRa-Damen starten mit Sieg in die Oberliga-Saison

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Handball, Frauen-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – SG ETSV Ruhrtal Witten 21:18: 8:7). „Hauptsache gewonnen“, so lautete der Schlusssatz von TuRa-Trainer Jörg Rode. Die zwei Punkte stimmten ihn allein bei seinem ersten Trainerseinsatz in der Punkterunde bei den TuRa-Damen zufrieden, sonst sah er doch viele Unzulänglichkeiten.

Vielleicht ist es der halbjährlichen Corona-Pause geschuldet, dass eine Vielzahl von technischen Fehlern zu beobachten waren. Die Aktionen wirkten oftmals nicht sicher, Bälle wurden leichtfertig verloren, Abspiele fanden nicht die gewünschte Mitspielerin. Hüben wie drüben. Und so konnte sich keine der beiden Mannschaften zunächst entscheidend absetzen. In der 57. Minute dann die Vorentscheidung: Romina Jackenkroll, die zwei Mal große Gegenstoßaktionen nicht nutzen konnte, zeigte sich dann im dritten Anlauf treffsicherer – sie stellte einen Drei-Tore-Vorsprung her. 19:16 (57.). „Man hat schon gemerkt, dass ich lange verletzt war“, kommentierte sie ihre Leistung. Zwei Minuten später erhöhte Aileen Axtmann zum 20:16. Elisa Brügger gelang in der Schlussminute der 21. Treffer. Das war der Sieg.

Bildzeile: Wegen eines Kreuzbandrisses muss Vanessa Rohlf (re.) wie berichtet lange pausieren. Sie verfolgte das Spiel ihrer Kameradinnen am Samstag von der Ersatzbank aus. Zu ihr gesellte sich Sophia Jackenkroll, die sich im Spiel verletzte und nicht mehr witwirken konnte.

TuRa-Trainer Jörg Rode: Über die ganze Vorbereitung gesehen war das unser schlechtestes Spiel. So viele technische Fehler haben wir gemacht. Wir haben keinen Druck auf die gegnerische Deckung ausgeübt, waren viel zu passiv auch in unserer Deckung. Das war nicht gut. Das habe ich den Mädels auch gesagt. Die sind aber selbstkritisch genug, zu wissen, dass sie sich steigern müssen. Wir haben Sachen nicht umgesetzt, die wir angesagt haben. Da müssen wir besser werden. Ich weiß aber auch, dass wir das schaffen. Wir wollten den Zuschauern was bieten. Das hat nicht ganz hingehauen. Ich hoffe, die kommen alle wieder. Nächstes Mal wollen wir es besser machen. Hauptsache zwei Punkte am Ende.

HC TuRa: Meier, Schöße, Holz, Mende-Kamps, Kullmann, Jaworski, Jackenkroll, Krogull, Axtmann, Brügger, Grünzig, Heinrich, Bloeß.

Bildzeile: Silja Mende-Kamps (vorne) kann hier einen TuRa-Angriff aufbauen, sieht sich aber gleich drei Wittener Spielerinnen gegenüber.

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