Reserve des VfL Kamen muss ihren Kreisliga-Platz räumen

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Handball-Kreisliga: In der Handball-Kreisliga Hellweg fehlt dem VfL Brambauer nach dem schwer erkämpften Sieg beim Aufsteiger Soester TV III noch ein Punkt zum Meistertitel. Im Abstiegskampf ist die erste Entscheidung gefallen. Weil der VfL Kamen aus der Bezirksliga in die Kreisliga zurückkehrt, muss der VfL II (Bild)  trotz des sportlichen Klassenerhalts die Kreisliga räumen.

Lüner SV II – VfL Kamen II 35:28. Der Lüner SV startete am besten, ließ aber zu viele Chancen aus. Mit 17:14 war in der Halbzeit noch alles offen. Nach einem zwischenzeitlichen 26:17 war die Partie entschieden. Die Lüner konnten den Sieg und Geburtstag von Matthias Wiechert feiern. „ Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem die Torhüter eine höhere Trefferquote verhinderten“ sah VfL-Trainer Magnus Kuropka das Spiel. Bitter für die Kamener, trotz einer guten Saison, die beste der letzten Jahre, müssen sie absteigen.
Lüner SV: Terhalle – Gores (4), Rehagel (3/1), Hentschel (2), Hadac (3), Mai (4), Schuff (19, Lieneke (5/1), Tim Schlösser (3), Matthias Schmidt (4), Weber (2), Wiechert (4).
VfL Kamen: Gosewinkel, Althoff – Schünemann, Niklas Kuropka, Schnabel, Hoffmann, Meding, Stahl, Jagusch, Brenne, Mundhenke.

Soester TV III – VfL Brambauer 22:30. So deutlich, wie der Brambauer Sieg am Ende ausfiel, verlief das Spiel in Soest nicht. Nach den ersten dreißig Minuten verließen beide Mannschaften das Parkett mit einem 15:15-Gleichstand. Erst ab der 46. Minute änderte sich das Bild. „Wir mussten dieses Mal für diesen Sieg hart an die Grenzen gehen“ blickt VfL-Trainer Ingo Nagel auf das Spiel zurück. Trotz seiner Verletzung zeigte sich Tom Trost am Kreis stark und war mit neun Toren erfolgreichster Werfer.
VfL Brambauer: Kirejewski, Welski – Ruch (3), Rykowski (1/1), Freiss (3), Nowak (2), Eder (6/1), Langmann (1), Stroscher (2), Neve (3), Trost (9/4), Schmiedel, Bangemann, Schmidt.

SuS Oberaden II – TuS Westfalia Kamen 31:27. Obwohl die Liste der Ausfälle um Kliemke und Lehnen, der die gleichzeitig spielende Zweite unterstützte, größer wurde beim TuS Kamen, verzeichnete er einen völlig unterwarteten Beginn. Die Kamener zogen mit einem tollen Lauf auf 12:5 davon. Erst dann erwachte der SuS Oberaden und verkürzte bis zur Halbzeit auf 14:15. Die zweite Halbzeit war lange Zeit ein einziger offener Schlagabtausch. Die Kmaener hielten aus einer sicheren Deckung das Spiel spannend und blieben über 19:15 bis zum 25:25 dran. Erst in den letzten zehn Minuten fiel die Entscheidung, da das hohe Tempo beim Gast  seinen Tribut forderte und Kamens Trainer Dirk Düllmann kaum Alternativen hatte. „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir vorhatten“ äußerte sich SuS-Trainer Achim Neureiter.
SuS Oberaden: Lissner, Schaumann – Turic, Burak, Atmaca, Dominik Kreutzer (6), Rohrkamp, Rene Neureiter (3), Marcel Junge, Stratmann (6), Titz (4), Guminski (6), Gonschewski (4), Wagner (2).
TuS W. Kamen: Oebbeke, N. Eckmann – Becker (3/2), Beier (5), P. Eckmann (1), Goeken (8), Henne, Lukas (1), Witt (2), Ebbing (7), Schnell

TV Werne – Westf. Rhynern 35:20. Kein Erbarmen kannte Aufsteiger Werne mit dem Tabellenschlusslicht und vermutlichen zweiten Absteiger. Bis zur Halbzeit hielt der Gast aus Hamm das Geschehen noch ziemlich offen. Werne lag über 10:6 und 12:7 beim Wechsel 14:9 vorne. In der zweiten Halbzeit sorgten schnell vorgetragene Angriff der Werner mit sicheren Toren bald für eine Entscheidung. Lediglich mit der Siebenmeter-Ausbeute, vier wurden vergeben, und der Chancenausnutzung war Wernes Trainer Bernd Hüttemann nicht ganz zufrieden.
TV Werne: Heitplatz (31. Rensmann) – Abdinghoff (3), Bade (7), Benecke (8), Berg (4), Bolduan (3), Brocke (3), Große-Budde (2), Gärtner (2), Havers, Melcher (3), Schüttpelz (1)

TuRa Bergkamen III – Werler TV 36:22. Nach fünf Niederlagen in Folge konnte sich TuRa Bergkamen wieder über ein Erfolgserlebnis freuen. Die in Abstiegsnot befindlichen Werler, die möglicherweise vom Zwangsabstieg des VfL Kamen II profitieren, reisten durch Ausfälle in knapper Besetzung an und erwiesen sich als schwacher Gegner. Die personell wieder besser aufgestellten TuRaner führten nach zwölf Minuten 5:0 und zogen über 8:1 bis zur Halbzeit auf 18:6 davon. Auch nach Wiederbeginn ließ bei TuRa die Konzentration nicht nach. In der 49. Minute erzielte Jens Menschner (Kiste) das 30:13. Eine geschlossene Mannschaftsleistung sorgte diesmal für einen klaren Bergkamener Sieg. Malte Lehmkemper debütierte nach längerer Verletzung.
TuRa III: Westbomke – Grosser (2), Osterwald (2), Malte Lehmkemper (3/3), Althusmann (3), Müller (2), Rösener (9), Menschner (4), Grütken (3), Henning Lehmkemper (8)

 SG Massen II – HC Heeren II 22:24. Für die Heerener war es ein wichtiger Auswärtssieg, für die Massener ein Rückschlag. In dem von zwei starken Abwehrreihen geprägten Spiel, übernahm der HC Heeren mit zwei oder drei Toren die Führung, scheiterte aber zu oft an den Massener Torhütern. Die Gastgeber schlossen kaum einen Spielzug  richtig ab, erfreulich lediglich das erste Saisontor von Routinier Bothe gegen einen glänzend disponierten Heerener Torhüter Alexander Geier. In der zweiten Halbzeit verpassten es die Gäste, den Sack frühzeitig zuzumachen, da zu viele hundertprozentige Chancen vergeben wurden. SG Massen kam immer näher heran und schließlich zum 18:18-Ausgleich. In der hektischen Schlussphase gelang es dem HC Heeren, sich durch einen verwandelten Siebenmeter von Leniger auf drei Tore abzusetzen, während Torhüter Joel Wellner wichtige Würfe des Gegners entschärfte. „Die Niederlage hätte nicht sein müssen“ ärgerte sich SG Massen.
SG Massen: K. Borowski, S. Borowski – Jonas (5), Witte (1), Bothe (1), Segiet, Diste (5), Risse, Brandt, Dickmann (6/2), Wladacz, Kusnierz (2), Gronwald.
HC Heeren: Geier, Wellner – Stehling, Stock, Rother, Denger, Leniger, Tecklenborg, Rintzel, Jansen, Müller, Wetthauer.

 RSV Altenbögge – HSG Unna II 43:22. Der RSV ließ sich von der Deckung Unnas nicht überraschen und führte nach sieben Minuten 5:0. Da die Altenbögger zwischenzeitlich leichtfertig mit den Chancen umging, hielt Unna das Spiel offener. Doch als es ernster zu werden drohte, zog der RSV das Spiel an und führte 21:12. „Für uns ein Gefühl,  ganz nett mitzuspielen“ schilderte HSG-Trainer Sascha Rau das Geschehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der RSV dann ernst, während den Gästen über zehn Minuten kein Tor gelang. 29:13 hieß es nach dreizehn Minuten und 35:18 nach zwanzig Minuten. „Das war Harakiri, Unna ist uns offene Messer gelaufen. Wir müssen das eigentlich durchspielen wie im Training“ übte RSV-Coach Uwe Nitsch Kritik an den langen Pässen, die zu Ballverlusten führten.
RSV Altenbögge: Springhoff (45. Joneleit) – Michalik (2), Beutner (6/1), Stracke (7), Althaus (8/2), Geckert (11/1), Bajramovic (6), Pieper (2), Richter (2/1).
HSG Unna: Schemm, Nguyen – Bartz (3), Rau (2), Wacker (1), T. Moos (1), Münstermann (1), A. Moos (2), Ermel (5), Fietz (1), Beule (5/2), Schäfer (1), Grönboldt.

Bild: Patrick Opierzynski 

 

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