VfL kann nur 45 Minuten mit Oberaden mithalten

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Handball: Kreispokal, 2. Runde. VfL Kamen – SuS Oberaden 19:29 (10:11). „45 Minuten haben wir sehr gut gespielt“, sagte VfL-Coach Detlev Vogt nach dem Spiel, aber am Ende siegte der Verbandsligist aus Bergkamen vor knapp 100 Zuschauern verdient. Vogt sprach damit die ersten 30 und die letzten 15 Minuten an. Zwischen der 30. und 45. zog der Favorit gegen den ambitionierten Bezirksligisten von 11:10 auf vorentscheidende 20:12 davon.

Beide Teams hatten einige Ausfälle zu beklagen. Bei den „Cobras“ kam auch noch nach zwei Minuten die Knöchelverletzung von Mats-Yannick „Bolle“ Roth dazu. Trotzdem schien das Spiel bis zur 20. Minute seinen gewohnten Lauf zu nehmen, als der Gast 8:4 in Führung ging. Doch dann schlichen sich wieder zu viele Fehler ins Spiel des SuS ein, so dass sich die enorm steigernden VfLer nach zwei weiteren Minuten zum 8:8 ausgleichen konnten. Danach ging der SuS zwar immer mit einem Tor in Führung, die glich die Heimmannschaft aber postwendend aus.

Nach dem Wechsel drehte Oberaden dann auf und bestrafte jeden Fehler des Bezirksliga-Tabellenführers mit einem Gegentor. Nach 52 Minuten war erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung geschafft, was der VfL nach Aussage von Vogt verhindern wollte. Bei diesem Abstand blieb es dann. Der SuS leistete sich noch den Luxus, drei Strafwürfe auszulassen. Auffällig die Leihgabe der Oberadener aus der Bezirksligareserve: Lukas Wegelin. Auf Seiten der Kamener machte Tim Hohl eine starke Partie.

„Die erste Halbzeit war von der Mannschaft, die auf der Platte war, überragend gut gespielt. Nach der Pause waren wir eine Viertelstunde nicht so gut. Oberaden zieht auf zehn weg und damit war das Dingen rum“, sagte ein nicht unzufriedener Vogt nach dem Spiel. „Mit dem was wir zur Verfügung hatten, war nicht mehr heraus zu holen.“

„Wir bleiben Favorit auf den Kreispokal, das haben wir heute gezeigt“, so „Alex“ Katsigiannis, Trainer der Gäste, der sich selber nicht einwechselte. „Die erste Halbzeit ließ einiges zu wünschen übrig, aber ich finde gut, dass diese Reaktion von der Mannschaft kam. Lauris Hajduk und Niko Mork haben Hervorragendes in der Abwehr geleistet. gerade die jungen Spieler haben eine sehr gute Leistung abgeliefert. Das trifft auch auf Lukas Noe zu. Ich bin sehr zufrieden“

VfL: Mohr, Kissing (nur bei drei Strafwürfen); J. Keck (1), Schlüter, Goeke (1), Hohl (3), Heunemann, Umbescheidt (5/2), Blickling, Kuropka (2), Jagusch (4), Sutmeier (2), Brandt (1).
SuS: Klepping (1. – 30.), Makus (ab 31.); Hajduk (2), Noe (5), Wegelin (4), Katsigiannis (n.e.), Pascal Stennei (8/4), Roth (1), Braach (1), Mork (4), Bastian Stennei (3), Schichler (1).

Bild: Achtfacher Torschütze – Pascal Stennei / Foto SuS/Bahr

 

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