VfL Kamen steht gegen Brambauer auf dem Prüfstand

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Handball-Bezirksliga: Am 7. Spieltag steht kein Derby auf dem Programm, dafür aber vielleicht schon richtungsweisende Begegnungen. Aufsteiger Kamen will sich oben festsetzen und auch Massen strebt nach vorne. HC Heeren muss den Ausfall von Dominik Höft verkraften. HC TuRa II schielt weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis. Weitere Punkterfolge streben Overberge und die Oberadener Reserve an, zumal sich mehr personelle Alternativen auftun..

SuS Oberaden II – Hammer SC (Sa.17.45 Uhr)
SuS-Trainer Björn Grüter hat wieder mehr personelle Alternativen, weil sich der Kader wieder gefüllt hat. Zwar gewann seine Truppe dezimiert zuletzt bei Ahlen III, doch wieder mit H. Schuchtmann und Co kann er das Tempo gegen Hamm  länger hoch halten. Das wird auch notwendig sein, denn der Oberadener Coach schätzt den Gegner wesentlich stärker als Ahlen ein. „Immerhin haben sie Brambauer geschlagen“, weiß er, dass es nicht einfach wird. Doch er setzt auf die Heimstärke und möchte den vierten Saisonsieg einfahren.

VfL Kamen – VfL Brambauer (Sa. 19 Uhr)
„Das wird eine harte Nuss“, hat VfL-Trainer Detlef Vogt viel Respekt vor Brambauer. Er hat sich den Gegner bereits zwei Mal angeschaut und weiß, was auf seine Truppe zukommt. „Aber“, sagt er, „wenn wir oben bleiben wollen, dann müssen wir sie schlagen.“ Er fordert dabei eine andere Einstellung ein, als sie seine Mannschft zuletzt in Bergkamen gezeigt hat. „Das wäre fast ins Auge gegangen. So darf uns das nicht mehr passieren.“ Umbescheidt und M. Keck fehlen, einige Spieler sind noch grippegeschwächt, werden aber wohl spielen können.

TV Ennigerloh – HC TuRa Bergkamen II (Sa. 18.30 Uhr)
„An die Leistung vom Spiel gegen Kamen anknüpfen“, das fordert HCT-Coach Jörg Gontz von seiner jungen Mannschaft beim Gastspiel in Ennigerloh. Denkbar knapp schlidderte TuRa gegen den VfL am ersten Erfolgserlebnis vorbei. „Wir haben gesehen, was mit der richtigen Einstellung möglich ist“, macht der Coach seinen Mannen weiter Mut. Vor allem Moritz Schäfer taute als Torschütze auf und tat sich neben Marvin Faulstich im Angriff hervor. Gontz: „Das macht uns variabler.“ Aussichtslos ist Bergkamen auch in Ennigerloh nicht. Auf ein schnelles Ennigerloher Spiel und eine lautstarke Halle müssen sich seine Mannen jedoch einstellen.

TuS Eintracht Overberge – TV Beckum (Sa. 17.45 Uhr)
Nach der personalbedingten Verlegung des Spiels in Brambauer in der Vorwoche hat sich der Overberger Kader wieder etwas gefüllt. Dennoch steht hinter dem einen oder anderen Spieler noch ein Fragzeichen. Hlawa ist angeschlagen, Laske ist noch weiter im Aufbau. Quardon fehlt auf jeden Fall noch. Trainer Rene Zacharias, der berufsbedingt einige Tage abwesend war, hat sich jedoch berichten lassen, dass ordentlich trainiert wurde. Er leitete die Abschlusseinheit. Gegen Beckum will man den zweiten Saisonsieg einfahren.

HC Heeren – TV Werne (So. 18 Uhr)
Die Hiobsbotschaft kam von Dominik Höft. Er hat sich an der Achillessehne verletzt und wird lange ausfallen. „Den können wir nicht ersetzen“, beklagt HCH-Coach Bernd Bolle den Ausfall seines wichtigsten Spielers. Ohne ihn muss es weiter gehen. Heeren rüstet am Sonntag zum Duell wie zu Kreisliga-Zeiten gegen Werne. „Das waren immer enge Begegnungen“, erinnert sich Bolle und glaubt, dass es sich auch am Sonntag in der Heerener Sporthalle wiederholen kann. Die derbe 26:40-Niederlage zuletzt in Beckum liegt dem Coach noch schwer im Magen, es bestand Redebedarf. „Wir haben uns ausgesprochen“, klärt Bernd Bolle auf, „da waren wir nicht clever genug und haben die Einzelaktionen übertrieben.“ Angehakt. Gegen den Letzten Werne soll was Zählbares her.

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Dominik Höft / Foto HCH

SG Massen – Lüner SV (So. 18 Uhr).
Auch wieder auf mehr Personal zählen darf SGM-Trainer Heiko Hellmann. „Es sind fast alle wieder da“,  konnte das der Coach mit Wohlwollen beim Training registrieren. Das macht ihn zuversichtlich, den nächsten Heimsieg einzufahren. In der heimischen Schiller-Sporthalle hat Massen noch nichts abgegeben und so soll es auch gegen Lünen bleiben. Dabei will man an die gute 2. Halbzeit von Ennigerloh zuletzt anknüpfen. Im Kreispokal konnte sich Massen Anfang Oktober in der 2. Runde 25:20 gegen den LSV durchsetzen. Hellmann: „Das möchten wir natürlich wiederholen.“

Bild: Aufsteiger VfL Kamen stimmt sich auf das schwere Heimspiel gegen Brambaue ein.

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