VfL Kamen ist derzeit gut für späte Tore

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Fußball-Bezirksliga: So kann das weiter gehen. Alles gewonnen. Der VfL Kamen fuhr bereits den fünften Sieg nach der Winterpause ein. Das war in den vergangenen Jahren nicht so. Da kam zu diesem Zeitpunkt (fast) regelmäßig der Einbruch und man verlor entscheidenden Boden im oberen Tabellendrittel. Derzeit hält der VfL jedoch Tuchfühlung als Tabellendritter und hat bei drei ausstehenden Nachholspielen noch die Möglichkeit, näher an Brackel und Dorstfeld heranzurücken. Das späte Tor von Mo Lmcademali  (im Bild re.)  zählte.  Überhaupt ist der VfL gut für späte Tore.

„Hauptsache sie fallen noch rechtzeitig“, schmunzelt VfL-Coach Torsten Lenz und setzt hinzu, „es macht Spaß mit der Truppe zu arbeiten.  Die Trainingsbeteiligung ist außergewöhnlich gut. Ob das Trainerduo Lenz/Kahya und Hüsrev Sentürk als Sportlicher Leiter weiter machen, hängt von den Gesprächen mit dem Hauptvorstand ab, die in Kürze geführt werden.

VfK Weddinghofen ist derzeit bedacht, sich so gut wie möglich aus der Bezirksliga zu verabschieden. Das klappt aber nur ansatzweise. Das große Manko: Man spielt sich Chancen heraus, macht sie aber nicht weg. Auch zuletzt gegen Hörde war das der Fall. Derzeit laufen auch die personellen Planungen. VfK-Trainer Olaf Barnfeld: „Ich möchte eine Mannschaft stehen haben, die in der Kreisliga A eine gute Rolle spielen kann.“

Gut gespielt, vor allen Dingen in der 2. Halbzeit, als man Westfalia Wethmar total beherrschte, aber am Ende 1:2 verloren.  HG. Siegmund, der Sportliche Leiter des FC TuRa Bergkamen, kommentierte das Ergebnis so: „Das Glück, das wir in Nordkirchen hatten, das hat uns dieses Mal gefehlt.“ Er stellt derzeit die personellen Weichen für die kommende Saison. Bisherige Tendenz: Alle Spieler bleiben und mit Neuzugängen wird verhandelt. „Wir müssen uns auf der einen oder anderen Position verstärken.“  Engin Duman hat auch seine Zusage gegeben,  obwohl er als Torjäger bei anderen Clubs begehrt ist. Dass Trainer Marco Barig weiter macht, war schon länger klar. Auch sein Co Erkan Gökce bleibt TuRa erhalten. Und als dritter Mann im Trainerstab soll Tobias Jahncke dazu kommen, der aufgrund seiner langwierigen Verletzungen seine aktive Laufbahn beenden muss.

Luft nach unten hat sich der SuS Kaiserau verschafft durch den 2:1-Erfolg beim Königsborner SV, man kann durchatmen, wägt sich aber längst noch nicht in Sicherheit. Sonntag kommt mit dem BSV Schüren ein harter Brocken. Personell  hat Trainer Patrick Rakoczy derzeit keine Probleme. Außer Kadir Göcer hat er alles an Bord.

Frank Griesdorn, Trainer des Königsborner SV, glaubt weiter fest an seine Mannschaft im Abstiegskampf. „Wir haben das Potenzial für die Bezirksliga“, sagt er, „wenn wir einigermaßen komplett sind, können wir jeden schlagen.“ Das ist derzeit jedoch nicht der Fall, ihm fehlen einige Akteure, mit Joschko und  S. Derwich wichtige Abwehrspieler. Jetzt kommen zwei Spiele, wo der KSV punkten muss. Donnerstag steht das Nachholspiel in Husen/Kurl an und Sonntag muss man zum Werner SC, der punktgleich mit Königsborn auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert.

Die „Wochen der Wahrheit“ hat der SV Langschede  mit einem Dreier in Ahlen begonnen. Donnerstag geht es weiter nach Wickede. Dabei wird  Spielertrainer Jens Kandler auf die Elf von Ahlen bauen müssen. Von den vielen Verletzten dürfte keiner in den Kader zurückkehren. Einzig Roshan hat seine Rotsperre abgesessen. Patrick Kulinski steht zwar wieder im Lauftraining, ist aber für Kandler ein wichtiger Mann an der Außenlinie, wenn er selber spielen muss. Ex-Trainer Thorsten Wilms hat nach dem Sieg in Ahlen seinem Nachfolger spontan gratuliert. Kandler: „Die Verbundenheit wird bleiben. Wir werden uns auch weiter austauschen.“

Bild: Patrick Opierzynski

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