VfL gewinnt verdient das Topspiel gegen Ennigerloh

325

Handball-Bezirksliga: VfL Kamen – TV Ennigerloh 24:18 (12:10). Der zweite Saisonsieg für den VfL – und was für einer. Immerhin war der TV Ennigerloh zu Gast, einer der Mitfavoriten auf die Meisterschaft. Den hat man letztlich mit einer starken Leistung und einem klaren Ergebnis wieder nach Hause geschickt. In einem emotionalen Spiel behielten die Kamener trotz umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen – Rot für Jagusch und Vogt sowie viele Zeitstrafen – bis zum Ende einen klaren Kopf, standen vor allem in der Deckung gut und waren ein verdienter Sieger.

Die Stimmung auf den Rängen der Heerener Sporthalle hätte in der heimischen Koppelteich-Halle nicht besser sein können. Bekanntlich musste der VfL wegen der Bauarbeiten in der Koppelteich-Halle nach Heeren umziehen. Rhytmisch beklatscht und laut angefeuert von den rund 150 Fans erspielten sich die VfLer nach der Pause einen Vier-Tore-Vorsprung, den man bis zur 56. Minute (22:18) hielt und zur Schlusssirene sogar bis auf sechs Treffer ausbauen konnte. Mit zu den Sieggaranten zählten die beiden Kamener Keeper Yannick Mohr und Janik Presch, die mit tollen Paraden viele Ennigloher Abschlüsse zunichte machten.

VfL-Trainer Uwe Nitsch: Ich bin sehr zufrieden. Letztlich haben sich die bessere Abwehr und die besseren Torhüter durchgesetzt. In der Pause habe ich schon gesagt, dass wir mit der Pfeiferei der Schiedsrichtr gut umgehen müssen. Das ist uns nicht ganz gelungen, wir haben ein paar Strafen zu viel bekommen. Ich habe auch gesagt, dass wir uns mit vier, fünf Toren absetzen müssen, dann können wir die Begegnung nach Hause bringen. So kam es. Wir haben unter dem Strich verdient gewonnen.

VfL: Mohr, Presch; Schuster, Kuropka, Goeke, Darenberg, Pahlig, Vogt, Keck, van Nek, Wilking, Jagusch, Lehmkemper, Sutmeier.

Bild: Henning Lehmkemper (li.9 baut hier einen Kamener Angriff auf.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.