VfL Brambauer steigt auf – VfL Kamen II und Westfalia Rhynern steigen ab

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Handball-Kreisliga: Die Entscheidungen in der Handball-Kreisliga sind gefallen. Durch den Sieg gegen TuRa Bergkamen III steht der VfL Brambauer (Bild) als Kreismeister und Aufsteiger zur Bezirksliga fest. Durch die Heimniederlage gegen den Soester TV III ist Westfalia Rhynern nicht mehr zu retten und muss neben Zwangsabsteiger VfL Kamen den Gang in die 1. Kreisklasse antreten.

TV Werne – VfL Kamen II 41:24. Aufsteiger TV Werne verabschiedete sich mit einer Galavorstellung und einem Fass von den Anhängern. Zunächst sah es nicht nach einem klaren Ergebnis aus. In den ersten zehn Minuten musste sich der TV Werne mit einer knappen 5:4-Führung begnügen. Zehn Minuten später betrug die Führung 11:8. Gegen die nicht mit voller Besetzung angetretenen Kamener sah es nach dreißig Minuten mit 20:12 schon anders aus. Im Verlauf der zweiten Halbzeit dominierten die Gastgeber weiter, erhöhten den Vorsprung auf 32:18. Wernes Trainer Bernd Hüttemann, der auf zwei komplette Mannschaften zurückgreifen konnte, wechselte alle 15 Minuten komplett durch. Die Überlegenheit blieb und am Ende kassierte der VfL Kamen die höchste Saison-Niederlage.
TV Werne: Rensmann, Heitplatz – Bade (4), Berg (4), Bolduan (4), Brocke (4), Abdinghoff (2), Havers (3), Benecke (3),Gärtner (1), Hüttemann (2), Wierling (9), Schüttpelz (3), Melcher (1).
VfL Kamen: Althoff, Gosewinkel – Blickling, Schmidt, Meding, Stahl, Hoffmann, Mundhenke, Holtmann, Jagusch, Martinovic, Sattur.

Werler TV – RSV Altenbögge 36:30. Eine blamable Vorstellung gab der RSV Altenbögge im letzten Auswärtsspiel in Werl. Dort mobilisierte der WTV noch einmal alle Kräfte, um sich vor dem möglichen Abstieg zu schützen. Dem RSV dagegen fehlte die richtige Einstellung. Bis zum 7:7 blieb das Spiel ausgeglichen. Bis zwei Minuten vor dem Pausenpfiff zog Werl auf 17:12 davon und ging mit 19:13 in die Pause. Im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Der Vorsprung Werls wuchs auf 22:13 an. Der RSV Altenbögge konnte bis zur Halbzeitmitte auf 26:21 verkürzen, aber zwölf Minuten vor Schluss war das Spiel mit 31:22 gelaufen. Sein Ziel, die 800-Marke zu überspringen, müssen die Gäste auf das letzte Heimspiel am Samstag gegen den Meister VfL Brambauer verschieben. „Die Mannschaft hat die Saison offensichtlich schon abgehakt“ sprach RSV-Trainer Uwe Nitsch von einem kollektiven Versagen.
Werler TV: Dorschu, Gerling, Jens Kröllken,  Schal, Jan Hoffmann, Rottmann, Sven Kröllken, Chaves, Golisch, Nils Hoffmann, Paul.
RSV Altenbögge: Springhoff, Joneleit – Michaelik, Althaus, Stracke, Lubanski, Gechert, Bajramovic, Pieper, Richter, Lublow, Florian.

TuS Westfalia Kamen –Lüner SV II 34:30. Westfalia Kamen freute sich am Ende über zwei Prestige-Punkte, denn Trainer Dirk Düllmann musste mit Bober, Goeken, P. Eckmann, Henne und Kliemke auf einige Spieler verzichten. Der Rest zeigte sich gegen einen personell ebenfalls geschwächten Gast, bei dem Torwart Pascal Rohrbach als Feldspieler auflaufen musste, von seiner Schokoladenseite. Bis zur Halbzeit blieb es mit 16:14 eng für Gastgeber Kamen, denn neben der Gegenwehr Lünens gab es eine Reihe von Siebenmeter, da die Abwehr ständig durch den Kreis lief. Es blieb auch nach der Pause über 21:21 und 27:27 lange Zeit alles offen. Danach übernahm TuS Kamen mit einem schönen Lauf eine 33:28-Führung, damit war die Begegnung entschieden. Der Lüner SV trauerte den fünf vergebenen Siebenmeter, an dem Kamens Torwart N. Eckmann seinen Anteil hatte, und einigen Hundertprozentigen nach.
TuS Kamen: N. Eckmann, Oebbeke – Maaz (9), Lukas (3), Lehnen (5), Ebbing (1), Witt (2), Becker (110/2), Beier (3/1), Schnell.
Lüner SV: Hangebrock, Terhalle – Rehagel, Hentschel, Wiechert, Rohrbach, Pein.

HSG Unna II – SG Massen II 25:26. Die beiden Nachbarn lieferten sich in der Barlach-Halle ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings hatten die Massener in der ersten Halbzeit die etwas besseren Karten, führten 8:5 und 11:7 und gingen dann aber mit einer 12:10-Führung in die Kabine. Mit 22:18 konnte die Mannschaft von der Mittelstraße die Führung noch einmal auf vier Tore ausbauen, aber die HSG war nicht gewillt, dem Nachbarn die Punkte kampflos zu überlassen. Es wurde noch einmal spannend, da Unna wieder ran kam und die Entscheidung in der Schlussphase fiel, als SG Massen nach dem 24:23 und 25:24 beim 26:24 noch einmal zwei Tore vorlegen konnte. Unna gab sich nicht geschlagen, aber es reichte nur zum Anschlusstreffer.
HSG Unna: Keller, Schemm, Nyugen, Sven Brüggemann, Thorben Moos, Ermel, Fietz, Mainka, Schäfer, Gronboldt, Beule.
SG Massen: Kevin Borowski, Sascha Borowski – Jonas, Wladacz, Segiet, Gronwold, Risse, Brandt, Witte, Kusnierz, Diste, Dickmann.

HC Heeren II – SuS Oberaden II 22:36. Für die gesicherten Heerener gab es nichts zu holen gegen den Tabellenzweiten aus Oberaden. In einem „ besseren Trainingsspiel“ ließ der Vizemeister in der ersten Halbzeit nur neun Gegentore zu, da Heeren auch schlecht traf. Auf der anderen Seite legten die Oberadener bis zum Seitenwechsel neunzehn Tore vor und führten damit 19:9. Die Heerener blieben auch im zweiten Abschnitt schwach und die Punkte wanderten mit einem deutlichen Ergebnis an den Römerberg. „Enttäuschend war das Auftreten meiner Jungs nach zuletzt ansprechenden Leistungen. Auch wenn das Saisonende naht, darf man sich so nicht präsentieren“ hofft Heerens Trainer Bernd Bolle auf eine Wiedergutmachung gegen Lünen.
HC Heeren: Geier, Wellner – Stehling, Stock, Rother, Leniger, Rintzel, Jansen, Wetthauer, Müller, Tecklenborg, Siegert.
SuS Oberaden: Lipinski, Schaumann, Dominik Kreutzer (1), Schäfer (2), Rene Neureiter (2), Marcel Junge (2), Jaszmann (5), Schuchtmann (5), Titz (4), Guminski (6), Gonschewski (4), David Junge, Marc Neureiter (5), Wagner.

VfL Brambauer – TuRa Bergkamen III 33:26. Rund 200 Zuschauer feierten den Meisterschaftsgewinn des VfL Brambauer. Auch wenn sich TuRa Bergkamen wieder in einer anderen Besetzung präsentierte, war man nicht gewillt, sich „abschlachten“ zu lassen. Mit lautstarker Unterstützung seiner Fans sorgte der VfL schon in den ersten dreißig Minuten mit 19:11 für eine Vorentscheidung. Während VfL-Trainer Ingo Nagel im Verlauf der zweiten Halbzeit munter durchwechselte, konnte TuRa Bergkamen das Ergebnis zwischendurch noch etwas knapper gestalten. „Ein Lob gilt den TuRa-Spielern aus den unteren Mannschaften, die ausgeholfen haben“ so Peter Krause. „Auch wenn die zweite Halbzeit nicht ganz optimal war, bin ich stolz auf meine Jungs“ freute sich Inge Nagel über Sieg und Meisterschaft. Anschließend wurden der Titelgewinn und Aufstieg und der 50. Geburtstag von Betreuer Peter Stroscher gefeiert.
VfL Brambauer: Kirejewski, Welski – Freiss (2), Bangemann (3), Eder (10/2), Schmiedel (1), Stroscher (8), Trost (5), Pape (1), Neve (3/3), Ruch, Rykowski, Nowak, Schmidt.
HC TuRa Bergkamen: Westbomke, Michels – Osterwald (4), Pascal Faulstich (3), Althusmann (6/3), Rösener (5), Menschner (1), Konwert (2), Grütken (4), Marcel Schulz (1).    

 Westfalia Rhynern – Soester TV III 30:35. Lange Zeit hatte Westfalia Rhynern die Hoffnung, mit zwei Punkten noch etwas zu retten, denn in der Halbzeit lagen die Gastgeber mit 14:12 vorne. Bis dahin verlief die Partie ausgeglichen mit einem 8:8-Zwischenstand. Auch dem Wechsel blieb es lange Zeit ausgeglichen. Die Gleichstände von 18:18, 20:20, 23:23 und 26:26 zeigen, wie eng das Spiel lange Zeit war. Erst in den Schlussphase setzte sich der Aufsteiger aus Soest über 29:28 schließlich noch mit fünf Toren durch.
Westfalia Rhynern: Schoormann, Freiherr, Nuesken, Lenhardt, Barth, Raesch, Mischkte, Hoferichter, Stoermer.  

Bild: Patrick Opierzynski   

 

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