Verletztenmisere bleibt – HSC vertraut wieder auf die positive Einstellung seiner Spieler

Verletztenmisere bleibt – HSC vertraut  wieder auf die positive Einstellung seiner Spieler

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – DJK TuS Hordel (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Nachdem die schlechte Witterung am Mittwoch einen Strich durch das Nachholspiel gegen Wickede gemacht hat, hoffen die HSCer nun auf annehmbare Platzverhältnisse, um die Partie gegen die DJK TuS Hordel absolvieren zu können. Aber egal, wie gut der Untergrund ist oder nicht, schwer wird die Aufgabe gegen den Ex-Oberligisten aus Bochum allemal.

Im Hinspiel setzte sich der HSC durch ein Tor von Nico Berghorst knapp mit 1:0 durch und sorgte mit dafür, dass sich die Schützlinge von Trainer David Zajas eine Zeitlang in bedrohlicher Nähe der „roten Laterne“ bewegt haben. Davon kann keine Rede mehr sein, 25 Punkte und Platz 10 sind der Beweis – fünf Auswärtssiege sowieso! Die Hordeler legten Ende des vergangenen und zu Beginn des neuen Jahres eine beeindruckende Bilanz hin. Fünf Spiele in Folge wurden gewonnen – bis dann die Serie am vergangenen Sonntag daheim von der SG Finnentrop/Bamenohl schon mehr als überraschend mit 1:3 gestoppt und zudem mit den roten Karten gegen Julian Stöhr und Philipp Dragicevic sowie dem gelb-roten Karton für Luke Finkelstein ziemlich schmerzhaft „bezahlt“ wurde.

Nun: Dass auf einen Schlag mehrere wichtige Spieler ersetzt werden müssen (wenn auch nicht auf Grund von Feldverweisen) und dennoch durchaus gute Leistungen erbracht werden können, hat der HSC in den vergangenen Wochen zur Genüge unter Beweis gestellt. Und das trauen die Holzwickeder Verantwortlichen auch den Hordelern zu. Der Kader der Gäste wird mit Sicherheit in der Lage sein, die Ausfälle zu kompensieren. Qualität ist nämlich in der Mannschaft in hohem Maße vorhanden, denn nicht von ungefähr hat man jeweils drei Punkte aus Brackel, Olpe, Kirchhörde, Erkenschwick und Neheim mitgebracht. Noch fehlt den DJKlern das Erfolgserlebnis von drei Zählern im Montanhydraulik-Stadion – und dabei soll es nach Meinung der Holzwickeder auch bleiben. Aber sie plagen sich schon seit geraumer Zeit mit einer unter anderem durch Verletzungen bedingten extrem dünnen Spielerdecke herum und werden auch für das sonntägliche Spiel kaum Verbesserungen zu erwarten haben. Also vertrauen die HSCer wieder auf die positive Einstellung ihrer Spieler, mit der sie bereits die vergangenen sieben Partien unbeschadet, also ohne Niederlage überstanden haben.

Bild: Die HSC-Spieler möchten natürlich gerne wieder mit einem Sieg gegen Hordel nach dem Schlusspfiff eine La-Ola-Welle machen.

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