Verbesserte TuRaner hadern mit Pfostentreffern

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Handball-Oberliga: TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – HC TuRa Bergkamen 26:26 (12:14). „Es ist bei diesem Ergebnis nichts passiert“, so TuRas Trainer Thomas Rycharski nach der Punkteteilung in Bielefeld bei einem unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt. Auf jeden Fall hat der Tabellenletzte aus Bergkamen den direkten Vergleich gegen die Bielefelder gewonnen. Und bei diesem direkten Vergleich müsste der HCT eigentlich den Platz mit dem Vorletzten aus Hemer tauschen, denn gegen den HTV hatte der HC TuRa in der Vorrunde gewonnen.

Eigentlich sah es in der ersten Halbzeit danach aus, als könne Bergkamen beide Punkte mit aus der Realschulsporthalle mitnehmen. 8:3 (14.) und 13:6 (22.) lauteten die Zwischenstände für die Gäste und es sah nach einem klaren Sieg für den HCT aus. Grundstein für den Erfolg legten die Rycharski-Truppe mit einem gut aufgelegten Torhüter Niklas Walter in der bewährten 4:2-Abwehr. Im Angriff waren Pascal Terbeck und Florian „Totti“ Schöße für die wichtigen Tore zuständig. In den letzten sieben Minuten gelang ihnen allerdings nur ein Tor, sodass Bielefeld aus einem 8:13 ein 12:14 bis zum Halbzeitpfiff machte.

In der zweiten Hälfte war Bergkamen nicht gerade mit der Glücksgöttin Fortuna im Bunde. „Acht, neun, zehn Mal ging der Ball bei uns vom Pfosten zum Pfosten und dann raus und bei Jöllenbeck war es umgekehrt. Da waren die Bälle dann im Tor“, haderte Rycharski schon ein wenig mit dem Schicksal. Auf beiden Seiten gab es auch einige „unnötige Ballverluste und es wurde um jeden Zentimeter gekämpft“ (Rycharski). Auf jeden Fall konnte er beobachten, dass die Summe der Fehler nicht so hoch war wie in den letzten Partien. „Da stand heute schon eine andere Mannschaft auf dem Feld“, konnte der Trainer eine unübersehbare Verbesserung feststellen. Besonders erfreut hat ihn, dass das Team auch nach einem Rückstand den kühlen Kopf behielt. „Es ist ein gerechtes Unentschieden, obwohl bei mehr Coolness mehr drin gewesen wäre.“

Am nächsten Wochenende hat der HC TuRa spielfrei, da sein Spiel gegen den VfL Mennighüffen wegen einer Musikveranstaltung in der Friedrichsbergsporthalle auf Freitag, 3. April, verlegt wurde.

HCT: Walter, Stork; Schöße (6), Damian Nowaczyk (1), Terbeck (6), Stukalin (5/4), Saarbeck (1), Kurschuss, Domanski (2), Fülber (3), Kauer (2), Kamaric.

Bild: Florian „Totti“ Schöße (li.)war für TuRa sechs Mal erfolgreich.

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