Verbandstag: Zukunftskonzept „WTV 2020“ – Strukturveränderungen – Neuwahl des Präsidiums

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Tennis: Der bevorstehende ordentliche Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) am 21. Februar (Beginn 10.00 Uhr) im Landesleistungszentrum in Kamen wird zweifelsohne historisch sein, denn erstmals in der nun mehr 68-jährige WTV-Geschichte wird an diesem Samstag über Strategie und Struktur des Verbandes diskutiert. Und auch satzungsmäßig sollen sozusagen die Perspektiven verabschiedet werden. Vor knapp zwei Jahren hat sich das Präsidium die Frage gestellt, ob der Verband für die Zukunft zeitgemäß aufgestellt ist? Dabei ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass man zwar gut positioniert sei, doch wo steht der WTV im Jahr 2020? Diese grundsätzlichen Fragen wurden anschließend auf einer Klausurtagung mit verantwortlichen Funktionären aus den Kreisen und Bezirken diskutiert und die Schlussfolgerung daraus war, dass man sich für einen Veränderungs- und Entwicklungsprozess ausgesprochen hat.

Externe Kompetenz

Da dieses Projekt eine große Herausforderung und nicht nur mit ehrenamtlichen Funktionsträger zu gestalten ist, wurde externe Kompetenz hinzugezogen. „Um eine erfolgreiche Umsetzung zu erzielen, haben wir die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit seinen umfangreichen Kenntnissen über den organisierten Sport als kompetente Beratung hinzugezogen“, so Robert Hampe. „Um aber auch einen demokratischen Prozess zu gewährleisten, haben wir nach der ersten Klausurtagung eine Lenkungsgruppe und eine Projektgruppe gebildet, in welchen unter anderem Mitgliedern des Verbandspräsidiums, der Geschäftsstelle sowie Funktionäre aus den Vereinen, Kreisen und Bezirken beteiligt sind. Zusätzlich wurden sogenannte Expertensitzungen einberufen, um die wichtigsten Handlungsfelder zu hinterfragen.“

Satzungsänderung

Mit der Federführung dieser strukturellen Aufgabe wurde Veronika Rücker beauftragt, die an der DOSB-Führungsakademie verantwortlich für die Bereiche Weiterbildung und Beratung zeichnet. Von daher ist ihr beruflicher Schwerpunkt auch der organisierte Sport in Vereinen und Verbänden. Und da die diplomierte Sportlehrerin zudem eine passionierte Tennisspielerin beim Kölner HTC Blau-Weiß ist, ist sie geradezu prädestiniert, den Westfälischen Tennis-Verband in die Zukunft zuführen. „Bei solchen Veränderungsprozessen ist es immer wichtig, sowohl die inhaltlichen Anforderungen zu berücksichtigen als auch die unterschiedlichen Interessen im Blick zu behalten.“ Was letztlich daraus geworden ist und wie die Ergebnisse dieses Projektes zu bewerten sind, soll nun auf der bevorstehenden Mitgliederversammlung diskutiert und letztlich in der daraus resultierenden Satzungsänderung auch beschlossen werden.

Bild: Der ordentliche Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) am 21. Februar  findet ab 10 Uhr im Landesleistungszentrum in Kamen statt – Foto WTV

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