Verbandsligisten HC TuRa und Oberaden vor machbaren Aufgaben

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Handball-Verbandsliga: Für die beiden heimischen Verbandsligisten stehen machbare Aufgaben am Samstag an.  In der Overberger Sporthalle erwartet der HC TuRa Bergkamen den TuS Hattingen. Die Zeichen stehen auf Sieg,  wenngleich Trainer „Tomek“ Rycharski aus privaten Gründen fehlen wird.  Am 13. und letzten Spieltag der Hinrunde bietet sich dem SuS Oberaden noch die Gelegenheit, mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten Halingen das Punktekonto auf ausgeglichenene 13:13 Zähler zu verbessern. „Dann wäre ich noch einigermaßen zufrieden mit der Bilanz der Hinrunde“, der Standpunkt von SuS-Trainer Alex Katsigiannis, der sich jedoch ein paar Pünktchen mehr erhofft hatte.

HC TuRa Bergkamen – TuS Hattingen (Sa. 19.15 Uhr Sporthalle Overberge).
Der Trainingsbetrieb lief in dieser Woche zwar geordnet, alle Spieler waren anwesend, aber Trainer „Tomek“ Rycharski stand aus privaten Gründen nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch sein Co Alex Baykan war wegen einer Zahn-OP (Weisheitszähne) gehandikapt. So hatte Lars Stratmann weitgehend das Kommando bei der Trainingsleitung. Er wird wohl auch am Samstag in der Overberger Sporthalle das Sagen auf der Trainerbank haben, denn Rycharski fällt weiter aus. Ungeachtet  dieser Umstände stehen die Zeichen bei Bergkamen gegen den Tabellenachten auf Sieg. „Wir wollen unseren guten dritten Tabellenplatz festigen“, so Lars Stratmann, „die Mannschaft dürfte komplett sein und so erwarte ich eine gute Leistung.“ Die Begegnung wird in der Overberger Sporthalle ausgetragen

TV Westfalia Halingen – SuS Oberaden (Sa. 19.15 Uhr Mehrzweckhalle Menden-Halingen).
Für SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis ist das Auswärtsspiel am Samstag beim Aufsteiger in Halingen eine Pflichtaufgabe, um weitere Punkte einzufahren. Er kann den Gegner einordnen, weiß, dass er vorne stark ist, aber hinten enorme Probleme hat. Nicht von ungefähr hat die Mannschaft die meisten Gegentore der Liga kassiert, nämlich 382. Viel besser sieht die Bilanz bei den „Cobras“ aber auch nicht aus, denn auch sie mussten sich schon 373 Gegentreffer gefallen lassen. So kommt es zum Vergleich der schlechtesten gegen die zweitschlechteste Abwehr. Aber, Halingen hat immerhin Bergkamen geschlagen. „Von daher ist Vorsicht geboten“, sagt Alex Katsigiannis, „die Aufgabe ist keineswegs leicht.“ Pascal Stennei kann wieder mitwirken. Erstmals wird Fabian Lauber, der in Menden Oberliga-Erfahrung sammeln konnte, für Oberaden auflaufen. „Er wird uns gewiss weiterhelfen“, sieht der SuS-Trainer den Neuen als Verstärkung an. Hajduk und Noe werden ausfallen, ebenso Köhler, Pohl fehlt ohnehin. Der Einsatz von Mork ist noch fraglich.

Auch in Gladbeck muss der RSV wieder ans Limit gehen

Landesliga 3
VfL Gladbeck II – RSV Altenbögge (Sa. 17 Uhr Riesener Sporthalle, Schützenstraße 23, Gladbeck).
Schwache Gegner gibt es für RSV-Trainer Mike Rothenpieler in der Liga nicht. Und so sieht er auch den Tabellenvorletzten Gladbeck II auf Augenhöhe an. „Auch hier müssen wir wieder an unser Limit gehen.“ Dennoch will er auch das letzte Spiel der Hinrunde positiv gestalten. „Dann haben wir eine ordentliche erste Serie gespielt“, sein Fazit, „die wollen wir natürlich auch in der Rückrunde bestätigen.“ Die Pause habe seiner Mannschaft gut getan, der Kader sei wieder voller. Kein Vergleich zu den letzten Wochen, wo man sich teilweise nur mit sechs bis sieben Leuten durchschleppen musste. Am Samstag fehlen nur Schröer und Schulte, sodass sich der Altenbögger Coach optimistisch gibt, was den Ausgang der Partie angeht.

Aktuelles

Beim SuS Oberaden gilt der Trainervertrag mit Alexandros Katsigiannis noch ein weiteres Jahr.
Derzeit laufen die Spielergespräche. Die Torhüter Marvin Markus und Börge Klepping haben dem SuS die Zusage für die kommende Saison gegeben. Dagegen wird Matthias Massat den Verein zum Saisonnde verlassen.
Kapitän „Bolle“ Roth hat sein Verbleiben bei den „Cobras“ signalisiert. Ebenso Bastian Stennei. Bruder Pascal hat sich dagegen noch Bedenkzeit erbeten.

Bild: SuS-Trainer Alex Katsigiannis begrüßt Neuzugang Fabian Lauber (re.). Der 23-jährige Kamener spielte zuletzt für die HSG Menden-Lendringsen in der Oberliga und bringt somit höherklassige Erfahrung mit. Nach einer monatelangen Handballpause will der Linkshänder, der im rechten Rückraum und als Rechtsaußen zum Einsatz kommen wird, jetzt wieder voll angreifen /Foto SuS.

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