Verändertes Spielsystem scheint beim SSV zu greifen

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Fußball-Landesliga: Gegen Buer schon gut gespielt – 1:2 verloren – und auch am Sonntag im Heimspiel gegen Günnigfeld lagen die spielerischen Vorteile auf Seiten des SSV Mühlhausen-Uelzen. Was dieses Mal besser war, war am Ergebnis abzulesen. 2:0 gewonnen. Will heißen, der SSV hat seine Chancen besser genutzt als zuletzt. Beide Treffer gingen auf das Konto von Hakan Sezer – er war der Mann des Tages im Mühlbachstadion.

Zwei Tore, es hätten aber gut und gerne mehr sein können. Die Chancen waren dazu vorhanden. Hoppe, Moussa, Sezer, Akdeniz und der eingewechselte M. Stiepermann hätten auch noch treffen können. So musste man bis zur 84. Minute warten, ehe der Sieg mit dem 2:0 unter Dach und Fach war. Ein verdienter Dreier allemal. „Wir haben uns für unseren Arbeitaufwand endlich mal belohnt“, freute sich SSV-Trainer Dirk Eitzert mit der Mannschaft. Doch als die Ergebnisse des 15. Spieltages bekannt wurden, war die Freude schon gedämpfter und es wurde klar, wie wichtig der Heimerfolg war. SCV Linden hatte nämlich im Spiel eins nach der Trennung von Trainer Frank Benatelli in Marten überraschend 4:1 gewonnen und der Abstand von drei Punkten auf den ersten Abstiegsplatz blieb somit. Fakt: Der SSV darf im letzten Spiel des Jahres am Sonntag in Kemminghausen nicht verlieren. Kemminghausen, wie der SSV 17 Pluspunkte, musste sich am Sonntag in Schüren 2:4 geschlagen geben.

Neben dem fünften Dreier der Saison war auch positiv festzustellen, dass das veränderte Spielsystem greift. Der SSV steht augescheinlich stabiler in Abwehr. Diese Korrektur war auch notwendig, denn Mühlhausen hat mit 31 kassierten Toren mit die meisten Treffer in der Liga hinnehmen müssen. Und gerade das Torverhältnis könnte bei der Endabrechnung noch eine entscheidende Rolle spielen. Was kritikwürdig bleibt, ist die schlechte Chancenverwertung.

Bei Sebastian Schnee machte sich seine Verletzung wieder stärker bemerkbar und er musste zur Halbzeit passen. Hutmacher kam für ihn. Semih Aktas wurde jetzt am Kreuzband operiert. Ebenso Berat Özgüc mit einem Knorpelschaden.

Bild: Der zweifache Torschütze Hakan Sezer war der Mann des Tages im Spiel gegen Günnigfeld. Der verletzte Berat Özgüc (re.) gehörte zu seinen Gratulanten.

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