Urkunde für den HSV als fairste Mannschaft

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Fußball, Staffeltag der Westfalenliga 2: Zwar blieb der SV Holzwickede nicht wie Meister ASC 09 Dortmund und die DJK TuS Hordel in der zurückliegenden Meisterschaftssaison der Westfalenliga 2 gänzlich ohne rote Karte, aber insgesamt kassierten die HSV bei der Addierung aller von den Schiedsrichtern verhängten Strafen die wenigstens Punkte, nämlich nur 63, und gewannen somit vor dem SuS Langscheid-Enkhausen (69) den von WestLotto ausgelobten Fairplay-Pokal. HSV-Geschäftsführer Werner Lookhof nahm jetzt beim Staffeltag im Aplerbecker Waldstadion die entsprechende Urkunde aus den Händen von Staffelleiter Alfred Link entgegen. WestLotto hatte diesen Pokal mit 250 Euro dotiert.

Die Saison 2013/14 verlief, wie Link bilanzierte, recht harmonisch und zügig. Nur sieben Spielausfälle hatte es gegeben, und die sieben Spruchkammersitzungen, die vom VSK-Vorsitzenden Georg Schierholz gegen Vereine der Westfalenliga 2 angestrengt werden mussten, waren auch nicht gerade besorgniserregend, auch wenn sie zahlenmäßig höher ausfielen als in anderen Ligen. Die Schiedsrichter verteilten in der vorigen Saison 37 rote Karten (gegenüber 35 in 2012/13) und 40 gelb-rote (ein Jahr zuvor 46).

Erfreulich wertete der Staffelleiter die Tatsache, dass sich die Gesamtzuschauerzahl wieder von 46.000 auf 51.000 verbessert hat. Das lag aber deutlich unter den 71.000 der Saison 2011/12. Hier zeige sich, so Link, dass das Besucherinteresse im Amateurbereich immer mehr nachlasse.

In der neuen Saison steigt der Meister wie bisher direkt in der Oberliga auf, der Vizemeister bestreitet je nach Gruppenstärke der höheren Liga möglicherweise eine Relegation. Zum Abstieg sind drei Mannschaften verdonnert.

Die Vereine müssen sich laut Link nach Spielschluss künftig wieder über den Inhalt des elektronischen Spielberichts informieren. Neu in der kommenden Saison auch: Die 5. gelbe Karte zieht ein Spiel Sperre nach sich. Das gilt aber nur für eine Mannschaft.

Bild: Die Urkunde für den Gewinn des Fairplay-Pokals nahm HSV-Geschäftsführer Werner Lookhof (r.) von Staffelleiter Alfred Link entgegen.

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