Unterschiedlich schwere Aufgaben für heimische Verbandsligisten

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Handball-Verbandsliga. Nach einem erfolgreichen vergangenen Wochenende, sowohl der SuS Oberaden als auch der HC TuRa Bergkamen fuhren zwei Punkte ein, wollen die beiden heimischen Verbandsligisten auch am achten Spieltag die Serie fortsetzen. Dabei erscheint die Schwere der Aufgaben der beiden Teams doch recht unterschiedlich zu sein – zumindest nach der Papierform.

HSV Plettenberg/Werdohl – SuS Oberaden (Samstag, 19 Uhr; Sporthalle Albert-Schweitzer-Gymnasium, Albert-Schweitzer-Str. 4, 58840 Plettenberg). Samstag geht es für die Mannschaft von Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis darum, auch beim Tabellenletzten im Sauerland zu bestehen. Nach einer guten und engagierten Trainingswoche verlangt „Alex“ von seinem Team: „Wir müssen jetzt nachlegen und auch einmal eine konstante Leistung zeigen.“ Dadurch sollen auch auswärts weitere Punkte eingesammelt werden. „Wir haben schon eine Erwartungshaltung und wollen in Plettenberg beide Punkte holen. Dabei soll es kein knappes und spannendes Ergebnis sein, sondern wir wollen mit einer soliden Vorstellung ins positive Punktekonto kommen.“
Der Gastgeber aus Plettenberg hat mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Es schien eine Zeit so, dass sie sogar das Spiel verlegen wollten. „Aber bei mir hat keiner angerufen“, so der Trainer der „Cobras“. Die Stärke des HSV sieht er im Rückraum, aber das Problem der Mannschaft sieht er in der schwächeren Besetzung.

Ausfallen werden definitiv neben Thorben Roßfeld und Niklas Brenne auch Sebastian „Kalle“ Pohl (Rückenprobleme) und Lars Köhler (beruflich).

HC TuRa Bergkamen – TuS Bommern (Samstag, 19.15 Uhr). Der Tabellenzweite aus Witten gibt am Samstag seine Visitenkarte beim Vierten in der Sporthalle „Am Friedrichsberg“ an. Beide trennt in der aktuellen Tabelle nur ein Punkt. „Bommern ist die positive Überraschungsmannschaft der Liga“, spricht HCT-Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski voller Hochachtung über den Gegner. So kommt der TuS mit der Empfehlung, in Siegen gewonnen zu haben. „Wir müssen versuchen, deren offensive 5:1-Deckung zu knacken.“ Gerade der Vorgezogene Felix Groß bestraft jeden Fehler des Gegners gnadenlos. So netzte er im letzten Spiel gegen Plettenberg gleich elf Mal ein. Haupttorschütze ist allerdings Fabian Jung, der mit 52 Toren auf Platz vier der Torschützenliste der Verbandsliga steht. Dazu kommt Spielmacher Raban Mazur, der dem Angriffsspiel des TuS seinen Stempel aufdrückt.
Personell kann „Tomek“ vermutlich aus dem Vollen schöpfen. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter dem Einsatz von Pascal Terbeck. „Wir werden bei ihm auf keinen Fall ein Risiko eingehen“, lässt der Trainer keinen Zweifel daran, dass er nur einen fitten Terbeck einsetzen wird.

Wiedersehen mit drei Heerener Spielern

Handball-Landesliga. RSV Altenbögge – PSV Recklinghausen (Sonntag, 18 Uhr). Bevor der RSV am nächsten Wochenende im Nachholspiel zum Tabellenzweiten ATV Dorstfeld reist, heißt es am Sonntag zuerst gegen den Spitzenreiter PSV Recklinghausen zu bestehen. Der RSV ist inzwischen am Tabellenende angekommen und deshalb sollten doch auch gegen den Favoriten zwei Punkte in Altenbögge behalten werden. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit drei ehemaligen Spielern des HC Heeren: Darius Nowaczyk, Lars Kröllken und Björn Schulz. Entscheidend wird wie in den Vorwochen für den Aufsteiger die Frage sein, wer auflaufen kann. Der RSV wird aber auf jeden Fall seine Kampfkraft vor den eigenen Fans in die Waagschale werfen, um zu punkten.

Bild: Beim HC TuRa bangt man noch um den Einsatz von Pascal Terbeck

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