Unerwartetes Comeback von Lars Gudat gegen Dormagen

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Handball Bundesliga ASV Hamm Rimpar Lars Gudat

Handball: Nach der Corona-Zwangspause für den ASV Hamm-Westfalen nimmt der Handball-Zweitligist ab Mittwoch wieder am Spielbetrieb teil. Dann empfängt die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht um 19:15 Uhr den fünftplatzierten TSV Bayer Dormagen in der WESTPRESS arena. Bereits am Wochenende geht es weiter, am Samstagabend tritt der ASV beim Tabellenzweiten TuS Nettelstedt-Lübbecke an.

Nach der dann dreieinhalbwöchigen Spielpause werden Michael Lerscht allerdings noch einige Akteure fehlen. Zwar kehren die Spieler so nach und nach ins Aufgebot zurück, wer bis Mittwoch oder Samstag aber die gesundheitliche Unbedenklichkeit von der medizinischen Abteilung bescheinigt bekommt, ist noch ungewiss. Daher versuchte der ASV auch zumindest das Mittwochspiel zu verlegen, die HBL-Statuten ließen dies aber zum großen Bedauern der ASV-Verantwortlichen nicht zu.

Aufgefüllt wird das Aufgebot der Westfalen, bei denen definitiv bis zum Saisonende Mittelmann Sören Südmeier wegen seiner Knieverletzung ausfällt, daher um einige Akteure aus der Drittligamannschaft. Klar war am Montag, dass es somit am Mittwochabend ein unerwartetes Comeback für Rechtsaußen Lars Gudat geben wird. Der 31-Jährige hatte 2019 nach zwölf Jahren im Profikader des ASV seinen Rücktritt erklärt, um sich seiner neuen beruflichen Aufgabe beim ASV-Partnerunternehmen Funke Kunststoffe zu widmen. So haben die ASV-Fans nun Gelegenheit, den Rechtsaußen doch noch einmal im Einsatz zu erleben, Anwurf ist am Mittwoch um 19:15 Uhr, wie gewohnt wird die Partie live über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm übertragen.

„Wir müssen uns ganz auf uns fokussieren“, erklärte Michael Lerscht zu Wochenbeginn. Zunächst einmal sei es wichtig, dass alle Akteure wieder komplett gesund sind. Entsprechend werden bei keinem Spieler auch ein Risiko in dieser Hinsicht eingegangen. Sportlich muss das verbliebene Personal dann „alles in die Waagschale werfen, was geht“. Denn der Gegner spielte bisher eine sehr starke Saison, spielte sich dauerhaft in die Spitzengruppe der Liga hinter den drei Topteams Hamburg, Nettelstedt-Lübbecke und Gummersbach. Schon im Hinspiel bekam der ASV dies zu spüren, als er mit 27:19 eine empfindliche Klatsche einsteckte.

Bildzele: Lars Gudat steht am Mittwoch gegen Dormagen vor einem Comeback. Er hatte 2019 nach zwölf Jahren im Profikader des ASV seinen Rücktritt erklärt / Foto ASV.

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