Und dann kam Jan-Dirk Groenewold…

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Fußball-Westfalenliga: SV Holzwickede – FC Brünninghausen 3:2 (1:1). Die dritte Minute der Nachspielzeit gegen den FC Brünninghausen brach an. 2:2 stand es bis dahin – eigentlich leistungsgerecht. Doch dann entschied der gute und umsichtige Schiedsrichter Ali Senol aus Osnabrück auf Ecke für den HSV. Sitki Üstün legte sich das Leder an der Eckfahne zurecht. Eine präzise Flanke, ein wuchtiger Kopfball von Jan-Dirk-Grönewold – und der Rest war nur noch blau-weißer Jubel. Mit seinem ersten Tor in einem Pflichtspiel köpfte Groenewold den HSV zum enorm wichtigen 3:2-Erfolg in der dritten Minute der Nachspielzeit gegen das Spitzenteam und den Favoriten aus Brünninghausen.

Es war das erwartete Spiel. Brünninghausen übernahm die Initiative, war technisch stark am Ball und hatte viel Ballbesitz. Und doch waren es die Holzwickeder, die zuerst jubeln durften. Brünninghausens Keeper Muhammed Acil konnte eine hohe Flanke nicht festhalten und Anjo Wilmanns sagte mit dem 1 : 0 artig „Danke“ (29.). Doch die Dortmunder Südstädter schlugen noch vor der Pause durch den besten Torjäger der Westfalenliga, Florian Gondrum. Nachdem Andreas Senga ausgerutscht war, schnappte er sich das Leder, tankte sich durch die Abwehr und erzielte den Ausgleich (43).

In der zweiten Hälfte wurde der HSV mutiger. Fabian Lenz scheiterte mit einem Heber an Acil (54.). Brünninghausen war zwar weiterhin feldüberlegen, zeigte aber im defensiven Mittelfeld und in der Defensive Schwächen. Der eingewechselte Sitki Üstpn schnappte sich das Leder bei einem der sehr pomadigen Spielaufbauten der Dortmunder und erzielte das 2 : 1 (64.). Der ebenfalls eingewechselte Danilo Labrile von Brünninghausen zeigte eine Reaktion und erzielte das 2 : 2 (71). Und dann kam Jan-Dirk Groenewold. Der HSV hat damit weiterhin sieben Punkte Abstand auf den ersten Abstiegskampf. Und in der kommenden Woche spielt die Peter-Elf am Sonntag, 17. Mai, um 18 Uhr in Wickede.

HSV-Trainer Ingo Peter: „Mein Team hat heute leidenschaftlich gekämpft. Wir haben es als Gemeinschaft, als Gruppe geschafft. Drei erzielte Tore sind für uns schon eine Menge Holzund nicht alltäglich – ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

HSV: Trapp, Lorenz, Grönewold, Grasteit, Bednarek, Lenz ((65. Mihaijlovic), Senga (90. Sievers), Wilmanns, Hense, Krawietz (57. Üstün), Oscislawski.
Brünninghausen: Acil, Drotmann, Bielmeier (70. Rotgang), Gondrum, Büth, Behrend, Kluy, Birnkraut (60. Labarile), Lipki, Ayaz, Kamrath.
Tore: 1 : 0 Wilmanns (29.), 1 : 1 Gondrum (43.), 2 : 1 Üstün (64.), 2 : 2 Labarile (71.), 3 : 2 Grönewold (90 + 3).

Bild: Hart umkämpft waren die Begegnung zwischen dem HSV und Brünninghausen, Der 3:2-Erfolg der Holzwickeder war am Ende aber nicht ganz unverdient.

 

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