Umstrittener Elfer bringt TSC aus dem Konzept

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TuS Hannibal – TSC Kamen 2:1 (0:1). Rund 120 TSC-Anhänger begleiteten ihre Mannschaft zum Dortmunder Hoeschpark. Sie sahen, dass der TSC 20 Minuten benötigte, um ins Spiel zu finden. Furkan Cengiz brach mit seinem Treffer den Bann. 0:1.

Bis zur 75 Minute hätten die Kamener eigentlich nachlegen müssen, Chancen waren dazu vorhanden. Ein umstrittender Elfer brachte Aufregung in Spiel – und die Wende. Hannibal-Zuschauer stürmten auf das Feld. Ordner waren nicht anwesend. Es kam zu Rangeleien,  Schubsereien und Schreierei. Danach verlor der Aufsteiger die Ordnung und kassierte noch einen zweiten Gegentreffer. Vom Spielverlauf wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen.,

TSC-Trainer Nail Kocapinar: Bis zur 75. Minute haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert. Der Elfer mit den anschließenden unschönen Szenen hat uns runtergezogen. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Die ganzen Begleitumstände haben bei Hannibal nicht gestimmt. Es gab keine Ordner, kein Hygienekonzept, keine Getränke. Eine Trainerbank war nicht vorhanden. Wir sollten uns ins Gras setzen, hieß es von Hannibal dazu. Wir werden aus den Vorfällen und aus dem Spiel unsere Lehren ziehen. Die Niederlage wirft uns nicht um

TSC: Y. Aydeniz, Gür (46. Ponten), T. Acar, C. Duman, F. Aydeniz, Jabri, Cengiz (75. Bayar), Mugisha, Erdur (60. Zuter), Kaya (70. Hatap), A. Acar.
Tore: 0:1 (30.) Cengiz, 1:1 (75.) Najdi Strafstoß, 2:1 (86.) Najdi.

Bildzeile: Die Brüder Nail und Nadir Kocapinar coachten mittags in Langschede bei der TSC-Resere und anschließend zusammen bei der Ersten in Dortmund.

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