Überragender Wesseling wirft TuRa auf Rang acht

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Überragender Wesseling wirft TuRa auf Rang acht

Oberliga: HC TuRa Bergkamen – HSG Menden-Lendringsen 34:33 (15:17). Einen wichtigen, wenn auch glücklichen Sieg feierte der HCT am Samstag gegen die HSG Menden-Lendringsen. Nach gutem Start und 8:5 Führung brach TuRa vollkommen ein. „Da hatte ich das Gefühl, die Mannschaft war sich zu sicher. Das war, als hätte jemand den Faden mit einer Schere durchgeschnitten“, beschreibt TuRa-Trainer Jörg Rode die Phase bis zur Halbzeit.
Auch nach der Halbzeit fand TuRa sich vor allem in der Deckung nicht zurecht und lag so konstant mit 1-2 Toren in Rückstand.40 Sekunden vor Ende der Partie stand es jedoch Unentschieden, Rode nahm eine Auszeit und der überragende Tobias Wesseling (links im Bild)hämmerte den Ball zum Endstand in die Maschen. Menden war danach zwar nochmal im Ballbesitz, konnte jedoch nichts Zählbares daraus machen. „Das war ein glücklicher Sieg. Ein Unentschieden wäre für Menden mehr als verdient gewesen. Wenn man jedoch sieht, wie oft wir diese Saison in ähnlicher Art verloren haben, gleicht sich das wieder etwas aus. Die beiden Punkte heute haben den Sieg in Nordhemmern letzte Woche vergoldet“, so Rode. Der HCT steht nun auf dem achten Rang, muss jedoch trotzdem noch aufpassen, da der Abstand nach unten weiter gering ist.

Start-Ziel-Sieg für den SuS

Landesliga: SuS Oberaden – VfS Warstein 37:20 (17:10). Gegen den VfS Warstein, der ohne seinen Haupttorschützen Lars Schorlemer auskommen musste, fuhren die Oberadener Cobras einen klassischen „Start-Ziel-Sieg“ ein. „Am Anfang hat der Warsteiner Torwart den Gegner noch ein wenig im Spiel gehalten. Da haben wir reihenweise verknallt“, beschreibt SuS-Coach Ralf Weinberger das Geschehen in der Anfangsphase. Dann setzte sich Oberaden jedoch kontinuierlich ab, sodass „Ralli“ durchwechseln konnte und sich alle Akteure in die Torschützenliste eintrugen.
Der Oberaden bleibt weiter Spitzenreiter vor Verfolger HTV Sundwig-Westig, der in drei Wochen am Römerberg zu Gast ist. „Es sind aber erstmal noch zwei andere Spiele. Eins davon gegen Hohenlimburg, die auch noch im Rennen sind“, denkt Weinberger noch nicht an das Topspiel.
SuS: Vogel (1.-30.), Wiemschulte (31.-60.); Grüter (8/2), Pohl (6), Roth (6), Neureiter (4), Uhlenbrock (2), Salzmann (2), Schumacher (1), Bachtrup (3), Schichler (1), Eickmann (1), Herold (1), Stennei (2).

Junge Truppe fabriziert zu viele Fehler

Landesliga: VfL Eintrach Hagen III – HC TuRa Bergkamen II 35:32 (19:16). Mit dem wiedergenesenen Andre Brandt im Rückraum, der jedoch nur eine Halbzeit mitwirken konnte, bis sich seine Knieverletzung wieder bemerkbar machte, verlor der HCT sein Auswärtsspiel in Hagen.

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch jedes Spiel. Die ersten 20 Minuten haben wir durchgehend mit zwei bis drei Toren geführt. Zur Halbzeit steht es dann 19:16 für Hagen“, so Aushilfstrainer Malte Lehmkemper, der nicht weniger als 22 Fehlversuche und zehn technische Fehler seiner Mannschaft zählte. Dazu kam, dass mit einem Durchschnittsalter von genau 20 Jahren eine erste Sieben auf der Platte stand, die in den wichtigen Phasen dem Gegner in Sachen Erfahrung deutlich unterlegen war. Auch die Schiedsrichteransetzung des Gespanns aus dem Hagener Stadtteil Hohenlimburg beschreibt Lehmkemper als äußerst unglücklich. So nahmen die Herren in schwarz in der Endphase das ein oder andere Mal Einfluss auf das Spielgeschehen. Beispielsweise als HCT-Captain Kai Wortmann direkt neben dem Schiedsrichter siebenmeterreif gefoult wurde und die Pfeife dennoch stumm blieb. „Bis auf die Spiele gegen die ersten Fünf der Liga hätten wir immer durchaus etwas holen können“, weiß Lehmkemper, dass auch in Hagen erneut mehr drin war.
HCT: Wicke (1.-25., 56.-60.), Brand (25.-55.); Wortmann (6/1), Schnabel, Kauer (1), Quardon (1), Fehring (6), Brandt (3), Schnittker (3), Moog (4), H. Lehmkemper (7), Mork (1), Nemitz, Jörißen.

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