TVU Leichtathletinnen holen sechs Westfalenmeistertitel

TVU Leichtathletinnen holen sechs Westfalenmeistertitel

Leichtathletik: Die Westfälischen Seniorenmeisterschaften wurden in diesem Jahr auf der Vestischen Kampfbahn in Gladbeck ausgetragen. Unter den über 300 Athleten aus gut 140 Vereinen waren auch sieben Sportlerinnen des TV Unna. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Sechs Meistertitel und fünf weitere Platzierungen auf dem Podium. Auch sieben Qualifikationen für die Ende Juni anstehenden Deutschen Meisterschaften konnten gesichert werden.

Zur großen Freude der Trainingsgruppe hat sich das Wettkampf-Team wie die Gruppe insgesamt deutlich verjüngt. Mit Wiebke Kowall (W30) ist nun die unterste Altersklasse wieder vertreten. Dabei konnte Kowall gleich in ihren beiden Starts Erfolge verbuchen. Im Weitsprung brachten ihr 4,71m in einem engen Feld, in dem jeder Zentimeter zählte, den zweiten Platz ein. Im Hochsprung reichten 1,36m sogar für den Meistertitel. „Es hat unheimlich Spaß gemacht, nach über zehn Jahren wieder bei einem Wettkampf anzutreten“, resümierte sie zufrieden.

Noch erfolgreicher war die Älteste im Team: Gisela Sieben (W65) sprintete über 100m (16,14 Sek.) und über 200m (34,32 Sek.) zum Sieg. Mit beiden Zeiten unterbot sie sehr deutlich die Normen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und setzt schon einmal ein Ausrufezeichen in Richtung Mönchengladbach.

Auch Werferin Gabriele Weller (W60) konnte mit ihren Leistungen überzeugen: Im Speerwerfen sicherte ihr ein Wurf nah an ihre Bestleistung (21,89 m) Platz eins. Mit der Kugel brachte ihre Weite im letzten Stoß (9,55 m) den Titel. Auch mit dem Diskus war sie zufrieden. Alle drei Ergebnisse erlauben ihr ebenfalls den Start bei den Deutschen.

Maria Wolff (W50) fuhr mit drei Urkunden nach Hause: sie erreichte dritte Plätze im Hochsprung – 1,24 m bedeuten ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen – sowie im Kugelstoßen. Und schließlich rettete ihr engagierter Schlusssprint der 4×100 m Staffel den zweiten Platz. „Wir stoßen hier an unsere Altersgrenze, weil wir immer noch in der W40 starten müssen mit unseren jüngeren Läuferinnen, aber insgesamt doch ein höheres Alter haben als die Konkurrentinnen“, erklärt die Schlussläuferin die fehlenden fünf Zehntel auf Platz eins. Doch auch die Wechsel rund um die muskulär angeschlagene Ute Fischer (W50) liefen nicht optimal. Startläuferin Tanja Tejero-Jurksas und Claudia Schulte (beide W45) sehen es gelassen: als Testlauf für die Deutschen.

Dafür ließ es Fischer beim Diskuswurf krachen. Mit 24,32 m flog die Scheibe nah an die Leistung aus dem Vorjahr. Auch Schulte konnte stolz auf ihren Speerwurf sein: 27,52 m warf sie fast direkt aus dem Staffellauf heraus und bestätigte damit die DM-Quali.

Hoch zufrieden zeigte sich am Ende Trainer Friedrich Bäcker, der seine Schützlinge den ganzen Tag über erfolgreich begleitet hat.

Bild:  Wiebke Kowall (li.) und Maria Wolff freuen sich über ihren Erfolg

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