TVG nach zweimaliger Verlängerung geschlagen – Fröndenberger Abstiegsgefahr nimmt zu – Wichtiger BSC-Sieg

396

Basketball: Nach einer doppelten Verlängerung verlor TVG Kaiserau I 77:80. GSV Fröndenberg verlor trotz eine langen Führung im letzten Viertel gegen Schlusslicht Dortmund und muss jetzt umden Klassenerhalt mewhr denn je bangen. Beim Spiel BG Lünen – TV Unna pfiff nur ein Referee, der zweite Schiedsrichter erschien nicht. Die Rünther Devilz haben ihr Spiel gegen TuS Bad Sassendorf kampflos mit 20:0 gewonnen. Gegner Bad Sassendorf hatte die Begegnung abgesagt. Die TVG-Reserve setzte sich in Hamm durch. Jetzt folgt in den Basketball-Ligen die Karnevals Pause, bevor dann im März die nächsten wichtigen Partien anstehen.

Landesliga
TVG Kaiserau I – TVE Barop 77:80 n. Verl. (15:15, 27:30, 65:65, 73:73).
Nach 50 spannenden Minuten musste sich das Team von Trainer Jens Rother knapp den Gästen aus Dortmund geschlagen geben. Ohne J. Bromisch, Simeunovic, Lauersdorf und Führing, dafür mit Engelmann und Block aus der 2. Mannschaft, gingen die Kaiserauer ins Spiel gegen Barop. Von Beginn an war es ein enges Spiel, sah aber immer die Gäste leicht in Front. Mit fünf Punkten Rückstand ging es in das 4. Viertel und hier konnte Kaiserau erstmals mit 52:51 die Führung übernehmen. Beim Stand von 65:63 konnte man leider zwei Freiwürfe nicht verwerten und Barop glich wieder aus. Den letzten Angriff hatte Kaiserau, konnte diesen aber nicht nutzen und so ging es in die Verlängerung. Beiden Teams war hier die Belastung anzumerken, denn es fielen auf beiden Seiten gerade einmal vier Punkte. Beim TVG saßen bereits Stöwe und Vogel mit fünf Fouls auf der Bank und in der 2. Verlängerung kamen noch Block Engelmann dazu. Mit einem schnellen Dreier ging Barop in Führung und Kaiserau hatte keine Antwort mehr.
TVG: Stöwe, Engelmann, Block, Engelskind, Kassan, M. Bromisch, Vogel, Kauch.

GSV Fröndenberg – TSC Eintracht Dortmund 66:71 (40:35).
Im Kellerduell zog der GSV gegen Schlusslicht Dortmund auch den Kürzeren, sodass die Alarmglocken jetzt schritt läuten. Der Abstieg droht. Gegen die Eintracht aus Dortmund lag Fröndenberg lange in Führung und gab dann doch noch den Sieg aus der Hand. Anfang des 4. Viertels hatte man noch einen Zwölf-Punkte-Vorsprung aufzuweisen, das reichte unerklärlicherweise am Ende nicht. Nicht das erste Mal, dass die Fröndenberge Korjäger sich noch ein Vorsprung wegnehmen ließen.
GSV: Plassmann 2, Betzinger 7, Arlt, Ahrendt 9, Frenzel 13, Zander 13, Wolf 1, Katzenberg 2, Breer 1^2, Hares 6.

Bezirksliga
BSC Kamen – Risse Baskets Soest 73:65 (30:28)
.
Am Samstag ging es im Abstiegskampf gegen den Tabellenletzten aus Soest. Ein Sieg war also Pflicht, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen. Kamen begann zwar  mit 4:0 Punkten, kassierte dann einen 16:2 Lauf der Gäste und lag schnell mit 10 Punkten hinten. So gewinnt man selbst gegen den Tabellenletzten nicht. Dementsprechend war auch in der genommenen Auszeit die Ansprache des Trainers. Ab da lief es dann endlich besser. Die Defense steigerte sich und dies führte dann auch oft zu einfachen Punkten. Das zweite Viertel war lange Zeit ausgeglichen. Erst in den letzten zwei Minuten gelang ein 8:0 Lauf gelungen und so konnten die Gastgeber mit zwei Punkten Führung in die Pause gehen. Mitte des dritten Viertels beim Stand von 40:38 hatte Kamen eine kleine Schwächephase und kassierte einen 9:0 Lauf. Aber zum Glück fingen sich der BSC wieder und so ging man nur mit einem Vier-Punkte Rückstand ins letzte Viertel. BSC-Spieler Eugen Schwieca: „Im letzten Viertel haben wir sehr gut verteidigt und waren auch im Angriff konzentriert. Da hat unsere Erfahrung wohl den Unterschied ausgemacht. Am Ende haben wir dann verdient den wichtigen Sieg eingefahren. Erfreulich an diesem Spieltag war auch die Rückkehr des langzeitverletzten Centerspielers Tobias Bremer, der einige Spielminuten sammeln konnte.“
BSC: Jäger 7, Rönn 4, Nachtigäller 7, Werner 8, Schwieca 8, Albrecht 6, Wratschko 0, Manke 4, Haeske 0, Bolt 6, Höncke 20, Bremer 3.

BG Lünen – TV Unna 66:56 (32:24).
Es will in dieser Saison mit einem Sieg gegen die BG Lünen nicht klappen. Am Sonntag verlor der TVU auch das dritte Duell (Pokal und Meisterschaft) und bleibt damit weiter im Tabellenkeller hängen. “Das Spiel haben wir heute im Kopf verloren. Wenn man 37 Minuten nicht an einen möglichen Erfolg glaubt, kann man eben nicht gewinnen“, äußerte sich ein etwas enttäuschter Kapitän Fabian Knäpper nach der Partie. Der TVU agierte wieder aus einer guten Defense heraus und ließ den Gastgebern nur wenig Lücken, um zu scoren. Allerdings kassierte man einige unnötige Turnover. So lagen Unna zur Halbzeit mit acht Punkten zurück. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, Lünen versuchte immer wieder, zum Abschluss zu kommen, scheiterte aber häufig an der guten TVU-Defense. Leider fehlte dem Gast in der Offense die Durchschlagskraft, um dieses Spiel noch zu drehen. TVU-Kapitän Fabian Knäpper abschließend: „In den Auszeiten besprochene taktische Vorgaben wurden auch teilweise nicht umgesetzt, so verloren wir am Ende wieder mal gegen die BG. Dennoch bleibt der positive Eindruck, dass wir gegen ein Top-Drei-Team durchaus mithalten können.“
TVU: Hübner 17, Ganser 12, Hachmann 4, Müller, Schürmann 10, Duda 5, Knäpper 8.
 

TuS HammStars III – TVG Kaiserau II 68:79 (35:41).
In einem guten Auswärtsspiel setzte sich die Zweitvertretung des TVG Kaiserau mit 78:69 durch. Bereits im ersten Viertel konnte sich der TVG durch eine gute Defense und geduldiges Spiel im Angriff eine Sieben-Punkte-Führung erspielen. Im zweiten Viertel gelang es Hamm immer wieder durch ihr schnelles Umschaltspiel einfache Punkte zu machen. So war das Spiel jederzeit offen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Es ging mit 41:35 für Kaiserau in die Pause. In der zweiten Hälfte stellte der TVG auf eine Zonenverteidigung um. Diese stellte Hamm immer wieder vor Probleme und Abschlüsse zu finden. So wurden die Angriffe durch Hamm viel zu früh abgeschlossen und der TVG setzet sich am Ende des dritten Viertels deutlich mit 64:48 ab. Im letzten Viertel warf Hamm noch einmal alles rein, machte in der Defense Druck und fand diesmal schnelle Abschlüsse. Am Ende verkürzte Hamm den Abstand noch einmal auf neun Punkte. Insgesamt war es eine sehr gute und konzentrierte Leistung. Einzig die einfach vergeben Punkte am Brett verhinderten, dass das Spiel früher entschieden war.
TVG II: Peter, Lübbring, Zimmer, Block, Meyer, Engelmann , Witecy, Stiebing, SimeunovicTLV Rünthe Devilz – TuS Bad Sassendorf ausgefallen.
Der Gegner der Devilz hat das Spiel abgesgt.

Landesliga Damen
TVG Kaiserau – TVE Barop 69:48 (40:32).
Nahtlos an die gute Leistung aus dem Spiel in Siegen schlossen die Kaiserauer Damen im Heimspiel gegen Barop an. Die Verteidigung war von Beginn im Spiel und kontrollierte die eigene Zone. Der gegnerischen Centerspielerin gelangen gerade einmal zwei Punkte. Die Mann-Mann-Verteidigung der Baroper wurde immer am Korb attackiert, um dann die Mitspielerin für den freien Wurf zu finden. Im 2. Viertel ließ die Intensität in der Verteidigung nach, die Gäste noch einmal auf acht Punkte verkürzen. Die Umstellung auf Mann-Mann-Verteidigung nach der Pause zeigte schnell Wirkung der 9:0Lauf zum Ende des Viertels war praktisch die Vorentscheidung. Im 4. Viertel baute man den Vorsprung schnell auf 20 Punkte aus, während die Gäste noch vier Punkte liegen ließen.
TVG: Grütering, Molde, A.Mantei, L. Mantei, Blank, Artelt, Schäckermann, N. Mühlmann, L. Mühlmann, Hessel

Vorheriger ArtikelLars Beiling rettet SVK in Gronau
Nächster ArtikelRSV-Neuzugang Tatjana Paller mit Welt-Cup Einstand zum RSV Unna

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.