TuRa-Damen auf der Zielgeraden – TVG muss letzte Chance nutzen

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Handball-Verbandsliga Frauen

Endspurt im Zweikampf

HSG Hüllhorst – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 18.15 Uhr). Der Zweikampf um den Aufstieg um die Oberliga zwischen Spitzenreiter TuRa Bergkamen und Verfolger Oberlübbe tobt seit Wochen. Nun geht es mit den letzten beiden Partien auf die Zielgerade. Aus eben diesen beiden Spielen muss der HCT drei Punkte holen, um sich in der nächsten Saison „Oberligist“ nennen zu dürfen.

Die Aufgabe beim Tabellenzehnten Hüllhorst darf nicht unterschätzt werden: Zwar ist der Gegner auf dem Papier nicht so stark wie die Gegner der letzten Wochen, allerdings tat sich TuRa – wenn überhaupt – diese Saison immer nur auswärts schwer. Das Hinspiel gewann die Mannschaft von Ingo Wagner (Bild) deutlich mit 27:19. Hüllhorst ist seit fünf Partien ohne Sieg und wird dementsprechend alles dafür geben mal wieder einen „Zweier“ einzufahren. TuRas Konkorrent Oberlübbe tritt ebenfalls am Samstag bei der HSG Minden-Nord II an, die auf dem achten Tabellenplatz rangiert.

Letzte Chance für TVG

TVG Kaiserau – SV Teutonia Riemke II (Sonntag, 18.45). Wenn zwei Spieltage vor Schluss der Vorletzte (TVG) auf den Drittletzten (Riemke) trifft und diese beiden nur ein Zähler trennt, kann diesem Duell nur ein vorentscheidender Charakter im Abstiegskampf attestiert werden.Die Ausgangslage ist klar: Verliert Kaiserau, geht es nach nur einer Verbandsliga-Saison wieder zurück in die Landesliga. Gewinnt man hingegen, zieht man an Riemke vorbei und verlässt die Abstiegsränge. Die Formkurve der beiden Mannschaften lässt allerdings wenig Platz für Optimismus: Die letzten fünf Partien verlor Kaiserau allesamt, Riemke hingegen punktete in den letzten Wochen immer mal wieder. Im Hinspiel war Riemke klar überlegen: mit 39:17 schickte man den TVG damals nach Hause, was gleichbedeutend mit der höchsten Saisonniederlage Kaiseraus ist. Es darf also auf eine deutliche Leistungssteigerung gehofft werden. Kaiserau muss diese letzte Chance nun nutzen.

Mittelfeldduell in Witten

Königsborner SV – ETSV Witten (Samstag, 19.15 Uhr). Auch wenn es nur noch um die oft zitierte „Goldene Ananas“ geht, verspricht das Duell der beiden Teams aus dem oberen Mittelfeld am Samstag ein attraktives Spiel zu werden. Der Tabellenvierte aus Witten war im Hinspiel noch mit 32:26 über den Königsborner SV siegreich, jedoch hat das Team von Thomas Swoboda diese Saison häufig bewiesen, wie heimstark es ist. Es darf also auf eine Revanche gehofft werden. Durch einen erfolgreichen Ausgang der letzten beiden Spieltage könnte sich Königsborn noch auf den sechsten Tabellenplatz vorschieben.

 

 

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