TV Unna-Mädchen überzeugen bei Qualifikationswettbewerb für die DMM

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Leichtathletik: Nach dem Wettbewerb ist vor dem nächsten Wettbewerb! Getreu nach diesem Motto startete am Samstag die Auswahl der weiblichen U14 der Leichtathleten des TV Unna in Coesfeld in ihren zweiten und letzten Qualifikationswettbewerb für die westfälischen Mannschaftsmeisterschaften (DMM), die Mitte September in Arnsberg ausgetragen werden.

Die sieben Athletinnen traten gegen drei weitere Mannschaften in den Leichtathletik-Disziplinenan 75m, Weitsprung, Ballwurf und 4x75m-Staffel an. Trotz des ausgesprochen schlechten Wetters war die Stimmung ausgezeichnet, und es konnte auch eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt werden.
Mia Lüth (Jahrgang 2008) verbesserte ihre bereits exzellente Bestzeit über 75 auf 10.47 Sekunden. Mit einem weiten Satz im Weitsprung auf 4,74 m steuerte Mia weitere Punkte für die am Ende überzeugende Mannschaftsleistung bei.
Auch Lilli Hemcke zeigte sich nach langer Verletzungspause gut erholt und holte mit 34,0 m im Ballwurf und 4,22 m im Weitsprung viele Punkte für das Gesamtresultat. Als weitere Teammitglieder waren Abbigail Hildebrand, Marieke Kalle, Sonja Rose, Enna Kayser und Marie Kostrewa am Punktesammeln beteiligt.

Vorerst erster Platz in der westfälischen Gesamtwertung

Die überzeugende Mannschaftsleistung verhalf den TVU-Mädchen dann am Ende zum Gesamtsieg in ihrer Gruppe. Mit einer Leistung von 3.471 Punkten konnten sie somit nicht nur den Gesamtsieg in Coesfeld für sich beanspruchen, sondern sicherten sich auch den vorerst ersten Platz in der westfälischen Gesamtwertung. Es stehen allerdings noch Qualifikationswettbewerbe, ohne Vereinsbeteiligung des TV Unna, in Paderborn, Kreuztal und Lippe aus. Nach Abschluss des letzten Wettbewerbes werden die acht punktstärksten Mannschaften der Qualifikationsphase dann zum Endkampf nach Arnsberg (25/26.09.2021) eingeladen.

„Unseren ersten Qualifikationswettbewerb in Dortmund (21.08.2021) haben wir genutzt, um als Mannschaft zusammenzuwachsen und unsere Stärken als auch Schwächen auszuloten. Für viele Athletinnen war es der erste Wettbewerb nach dem COVID bedingten Lockdown. Zudem waren neben den wettkampferfahrenen „alten Hasen“ auch einige neue Gesichter dabei, die in Dortmund ihren ersten Wettbewerb bestritten haben. Unser Ziel für Coesfeld war es daher, bei der Abreise einen höheren Punktestand zu haben als bei der Ankunft. Die vorrübergehende Führung ist ein zusätzlicher Bonus, den die Mannschaft und ich gerne mitnehmen“, berichtet die Trainerin der U14, Corinna Marschewski.

„Großen Vereinen gezeigt, dass wir nicht zu unterschätzen sind“

Und Marschewski weiter: “Die Leichtathletik besticht normalerweise mehr durch ihren Einzelwettbewerbscharakter und nicht durch Gruppenwertungen. Größere Vereine haben in solchen Wertungen durchaus Vorteile, da sie auf mehr Athleten zurückgreifen können. Wenn man dann in ein Stadion kommt und sich mit einer teils doppelt so großen Mannschaft als der eigenen konfrontiert sieht, ist dies für junge Athleten/innen durchaus eine Herausforderung. Ich hatte die Athletinnen im Vorfeld drauf vorbereitet, allerdings war die Aufregung trotzdem größer als sonst. Ich bin daher unglaublich stolz, dass sie ihre Leistungen unter diesen erschwerten Bedingungen abrufen konnten und den großen Vereinen gezeigt haben, dass wir nicht zu unterschätzen sind.“ Auf die Frage, ob sie ihre Mannschaft im Finale sehe, antwortete Marschewski: „Ich möchte mich diesbezüglich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Einige starke Mannschaften sind in der Qualifikation bisher noch nicht angetreten. Wir haben unser Bestes geben, und mit dem jetzigen Punktestand bin ich zuversichtlich, dass wir die Chance bekommen werden, ein ungemütlicher Endgegner zu werden.“

Bildzeile: Die weiblichen U14 der Leichtathleten des TV Unna starteten in Coesfeld in ihren letzten Qualifikationswettbewerb für die westfälischen Mannschaftsmeisterschaften / Foto Mattias Hemcke.

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