TuS Kamen macht in der Endphase zu viele Fehler – SGH Unna Massen lange auf Augenhöhe in Hamm

TuS Kamen macht in der Endphase zu viele Fehler – SGH Unna Massen lange auf Augenhöhe in Hamm

Handball-Bezirksliga: Diese Niederlage muss man sich beim Schlusslicht TuS Westfalia Kamen selber zuschreiben. Fehler in den Schlussminuten waren folgenschwer. Lange war die personell geschwächte SGH Unna Massen in Hamm auf Augenhöhe, doch der Akku wurde zunehmend leerer.

TuS Westfalia Kamen – Lüner SV 23:25 (14:12). Wieder eine Niederlage für Schlusslicht TuS Westfalia. Vermeidbar allerdings dieses Mal. Der Knackpunkt: In den Schlussminuten machten die Gastgeber folgenschwere Fehler. TuS-Trainer Ralf Weinberger: „In der entscheidenden Phase machen wir unsere Tore nicht. Wir verschießen Siebenmeter und hinten haben wir überhaupt keine Deckung. Vorne fängt man an zu zaubern anstatt zu spielen was angesagt ist. Das führte zu Ballverlusten. Man muss sich daran halten, was man spielen will.“ Bis zur 55. Minute bestand Hoffnung, als Lukas Peil noch einmal zum 22:22 ausgleichen konnte. Vier Minuten später hieß es vorentscheidend 22:24. Das Spiel war verloren, wenn auch Florian Lehnen zum 23:23 verkürzen konnte. Lünen, beileibe nicht stark, legte noch einmal nach. In der ersten Halbzeit hatte Kamen stets eine Führung inne, doch die schwand in Durchgang zwei zunehmend.
TuS: Karras, Pfeil 8, Henne, Lehnen 3, Papenberg 1, Thom 2, Y. Kowalski, Notthoff 2, Witt, Lunke 4, Bülte 3.

Hammer SC – SGH Unna Massen 30:28 (11:16). SGH-Trainer Stefan Rust fasste nach Spielschluss seine Enttäuschung in Worte: „Es war nie so leicht wie am Sonntagabend in Hamm zu gewinnen.“ Zufrieden war er mit Halbzeiteins, da führte man 16:11. Doch zehn Minuten nach der Pause erfolgte ein Einbruch. Die Führung ging „flöten“, dennoch blieb der Gast dran. In der 53. Minute hielt man das Spiel beim Stande von 25:25 weiter offen. Doch in den folgenden sechs Minuten zog Hamm auf 29:26 davon. Die Vorentscheidung. Tobi Ostermann schaffte 30 Sekunden vor Spielende zwar den Anschluss  zum 29:28. Doch den letzten Ball setzte der HSC ins Massener Tor. „Hamm war die fittere Mannschaft“, musste das Stefan Rust anerkennen. Er hatte krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen. Auch ein Matthias Uhlenbrock war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Aushelfen mussten die Weicken-Brüder und auch Bottner aus der A-Jugend, die vorher schon ein Spiel bestritten hatten.
SGH: K. Borowski, S. Borowski; A. Birnat 4, D. WEicken 1, Hampel 2, Uhlenbrock 1, N. Weicken, Ostermann 4, Bottner 1, M. Becker, Seemann 5, M. Biernat 8, Brüggemann 2.
Bestnote: M. Biernat.

Bild: Der Kamener Sebastian Notthoff (li.) kann sich hier gegen Lüner Deckung durchsetzen und erzielte eines seienr beiden Tore.

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