TuS Kamen gelingt Befreiungsschlag

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Handball-Kreisliga: Am 18. Spieltag der Kreisliga Hellweg änderte sich auf den ersten acht Tabellenplätzen nichts. In der Abstiegszone gelang TuS Westfalia Kamen mit dem Sieg beim Tabellenletzten Westfalia Rhynern ein Befreiungsschlag und Vorrücken auf Platz neun.

Soester TV III – SuS Oberaden II 29:31. In der Soester Bördehalle sahen die Zuschauer zwei verschiedene Halbzeiten. Der SuS Oberaden tat sich im ersten Durchgang schwer gegen den Aufsteiger und lag beim Wechsel 12:14 zurück. Nach Wiederbeginn kamen die Oberadener besser in die Begegnung und kontrollierten das Spiel. In der Schlussphase setzte sich das Gästeteam mit zwei Toren ab und entschied das Spiel für sich. „Trotz einiger Ausfälle haben wir eine gute Partie abgeliefert und verdient gewonnen“ freute sich Oberadens Trainer Achim Neureiter.
SuS Oberaden: Lipinski/Schaumann – Turic (1), Schäfer, Rene Neureiter (1), Marcel Junge (1), Schuchtmann (6), Titz (4), Guminski (5), Dennis Gonschewski (8), Marc Neureiter (4), Nico Wagner (1).

VfL Brambauer – HC Heeren II 28:23. Obwohl dem HC Heeren nur sieben Feldspieler zur Verfügung standen, lieferte er eine ansprechende Leistung beim Tabellenführer ab. Mit einer sicheren Deckung gehörte die erste Halbzeit dem VfL Brambauer, der eine 16:10-Führung mit in den zweiten Abschnitt nahm. Obwohl der VfL zunächst nach der Pause den Vorsprung auf acht Tore ausbaute, gab sich die Heerener Sieben nicht auf und verkürzte schließlich auf 24:21. Hätten die knapp besetzten Heerener besser getroffen, wäre vielleicht sogar noch eine Überraschung möglich gewesen. „Trotzdem bin ich mit dem Spielverlauf und dem Resultat zufrieden“ äußerte sich Heerens Trainer Bernd Bolle zufrieden.

HC Heeren: Geier – Fischer, Stehling, Leniger, Eisenmann, Wettauer, Müller, Stock.

Werler TV – HSG Unna II 35:32. Der Start verlief für die Gäste nicht schlecht. Sie schafften es, sich aus verschiedenen Positionen frei zuspielen und Chancen zu erarbeiten, die auch verwertet wurden. Dagegen erlaubten die Unnaer dem WTV zu viele Tore, die vermieden hätten werden können. Daher blieb das Spiel offen und HSG musste sich mit einem 17:15-Pausenrückstand zufrieden geben. Nach der Pause lief es dann etwas besser für die Sieben von Sascha Rau, die nach der Hälfte der Spielzeit mit 28:26 führte. Doch dann ließ die Gastmannschaft hinten zu viele gegnerische Chancen zu und nutzte die eigenen zu wenig. Dennoch hätten 32 Tore auswärts reichen müssen. Matthias Pluschke half zwischen den Pfosten aus.
HSG Unna: Pluschke , Schemm, Moos (2), Bartz (8), Beule (5), Krämer, Münstermann (5), Ermel, Brüggemann (10), Wacker, Rau (1), Fietz (1), Mainka, Schäfer, Keller, Ngyen.

TuRa Bergkamen III – SG Massen II 32:30. Vor dem Derby am Samstag  (17.45 Uhr) beim SuS Oberaden II sicherte sich TuRa den neunten doppelten Punktgewinn. Mit neun Feldspielern und zwei Feldspielern, es gab neun Ausfälle,  sah Massens Trainer John Weil die taktischen Möglichkeiten eher begrenzt und im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft. Dennoch sah es in den ersten 25 Minuten nicht schlecht für den Gast aus, der 6:5 und 12:8 vorne lag. Bergkamen gelang in den letzten Minuten noch der 13:13-Ausgleich, weil sich Massen Zeitstrafen einhandelte. Nach der Pause stand bei den TuRanern die Abwehr besser und die Tore vorne führten zur Halbzeitmitte zu einem 21:19-Vorsprung Bergkamens. Massens Abwehr stand nicht kompakt genug, um Bergkamens Routinier „Döse“ Rösener auszuschalten. In der 42. Minute glich Massen noch einem einmal zum 23:23 aus. Doch dann setzte sich Bergkamen mit der größeren Cleverness durch. Während Fabian Grosser beim Sieger ein gutes Spiel machte, hatte Michael Grütken nach seiner Verletzung im November in Heeren einen guten Einstand beim Sieger.
TuRa Bergkamen: Westbomke, Wrenger – Grosse (2), Osterwald (4), Hagenkötter (2/1), Althusmann (5), Florian Müller (3), Rösener (6), Menschner (3), Grütken (2).
SG Massen: K. Borowski, S. Borowski –  Risse, Dickmann (6), Crämer (9), Brnadt (4), Jonas (3), Witte (4/1), Kusnierz.

 

Westfalia Rhynern – TuS Westfalia  Kamen 18:27. Nach sieben sieglosen Spielen, nur ein Punkt in Werl, kehrte TuS Westfalia Kamen auf den Erfolgsweg zurück und hatte somit wieder Grund zur Freude. Trainer Dirk Düllmann musste in die Trickkiste greifen. Mit seiner Routine leitete Daniel Beier in Mittelposition die Kamener Angriffe ein und mit Arno Oebbeke war ein weiterer Routinier dabei. Zunächst kam die Kamener Sieben nur schwer in Tritt, konnte aber am Ende die Forderungen und Erwartungen des Trainers erfüllen. Bis zur Halbzeit blieb der Spielstand mit 9:10 eng. Nach der Pause erwachte beim Gast der lang vermisste Kampfgeist und die Mannschaft präsentierte sich mit Spielwitz und Torlaune. Der Lohn waren zwei wichtige Punkte, die etwas Luft in der zweiten Tabellenhälfte verschafften. Philipp Eckmann und Magnus Kissing gehörten zu den besten Spielern beim Sieger.
TuS Kamen: Kissing (41. Oebbeke), N. Eckmann – Bober, Goeken, P. Eckmann (1), Henne, Maaz (7), Kaim (5), Kliemke (1), Ebbing, Witt (2), Becker (8), Beier (3/2).

RSV Altenbögge – VfL Kamen II 29:21. Der RSV Altenbögge landete gegen den Nachbarn einen deutlichen Sieg. Michael Michalik verpasste kurz vor der Schlusssirene den 30. Treffer, trug aber sieben Treffer zum verdienten Sieg seiner Mannschaft bei. Zunächst gehörte dem VfL die Führung, Michalik und Geckert drehten den Spielstand nach zehn Minuten zugunsten Altenbögges. Kamen blieb dran, erzielte zweimal den Gleichstand zum 9:9 und 10:10, blieb dann aber bis zur Pause erfolglos und musste mit einem etwas zu hohen 10:17-Rückstand in die Halbzeit gehen. Nicht zuletzt ein Verdienst der RSVer Lublow und Geckert. Mit zwei Toren baute Altenbögge den Vorsprung auf 19:10 aus. Der VfL Kamen kam auf 20:15 heran, biss sich dann aber an RSV-Torwart Michel Springhoff die Zähne aus, der die schwindenden Kräfte beim Gastgeber kompensierte. Über 24:16 und 26:18 brachte der Tabellenvierte Altenbögge den Sieg nach Hause.
RSV Altenbögge: Springhoff, Joneleit – Michalik (7), Lublow (6/1), Beutner (8/1), Geckert (4), Pieper (1), Bajramovi (1), Lubanski (2), Richter, Werth.
VfL Kamen: Althoff ( 21. – 30, 48.- 60 Banaczak), Meding (1), Schmidt (2), Keck (6/2), Hoffmann (1), Krohne (3), Schnabel (4), Heinzerling (3), Mundhenke, Jagusch (1), Dreischhoff.

 

 

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