Turbulenter Schlagabtausch endet 6:3 für Wethmar

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Fußball, Bezirksliga: Westfalia Wethmar – SC Dorstfeld 6:3 (2:3). Was für eine zweite Halbzeit: Mit einem echten fußballerischen Feuerwerk entzauberte TuS Westfalia Wethmar den hoch gehandelten SC Dorstfeld und feierte mit einem 6:3-Schützenfest einen Saisonauftakt nach Maß.

Zum Seitenwechsel standen die Zeichen alles andere als auf Sieg: Dorstfeld erwischte einen Blitzstart, erzielte nach drei Minuten die frühe Führung, die allerdings nur kurz Bestand hatte, da Rückkehrer Juka gleich mit dem 1:1 zurückschlug. Und es kam zunächst noch besser, denn auch der zweite Comebacker führte sich mit einem Erfolgserlebnis ein: Cody de Grood war nach 12 Minuten zur Stelle und brachte den TuS erstmals in Front. Doch wie schon in der Vorbereitung zeigte die Wethmarer Defensivabteilung ein paar Wackler, sodass das 2:2 (24.) nicht ganz aus heiterem Himmel fiel. Als dann noch der Schiedsrichter, der insgesamt keinen sattelfesten Eindruck machte, den Gästen „half“, indem er einen überaus zweifelhaften Handelfmeter verhängte, stand es plötzlich 2:3 (35.).

Doch dann zeigte die Westfalia, was insbesondere offensiv in ihr steckt. Mit einem echten Feuerwerk aus tollen Kombinationen, Pässen in die Tiefe und eindrucksvoll druckvollem Spiel über die Außen zwangen die Grün-Weißen den Gegner in die Knie, auch wenn beim 3:3 zunächst ein ebenfalls fragwürdiger Foulelfmeter herhalten musste: Florian Juka ließ sich nicht lange bitten und verwandelte sicher zum 3:3. Im Anschluss gab es tatsächlich kein Halten mehr: Oh passte auf den bärenstarken de Grood, der nach einem Haken mit links und per Schlenzer ins lange Eck vollendete (60.). Fünf Minuten später ging die wilde Fahrt auf der linken Seite ab, Holz setzte sich glänzend durch und spielte einen mustergültigen Querpass auf Dupke, der von der Fünfmeterraum-Grenze nur noch den Schlappen hinhalten musste. Schließlich brach auch endlich der Bann bei Neuzugang Andre Richter, der sich nach einem beherzten Solo belohnte und kurz vor dem Ende den Schlusspunkt setzte.

Westfalia-Trainer Alex Lüggert: „Das war eine bärenstarke Vorstellung in der zweiten Hälfte! Allerdings dürfen wir uns eigentlich nicht derart selbst in Bedrängnis bringen und damit unter Druck setzen, wie wir es vor der Pause gemacht haben!“

Westfalia Wethmar: Kascha, Mantei, Holz, Püntmann, Harder (68. Zulfic), Oh, de Grood, Muzejinovic, Dupke (75. Sajonz), Juka (68. Richter), Felsberg.
Tore: 0:1 (3.) Brdonkalla, 1:1 (6.) Juka, 2:1 (13.) de Grood, 2:2 (24.) Otto, 2:3 (35./Handelfmeter) Berning, 3:3 (57./Foulelfmeter) Juka, 4:3 (60.) de Grood, 5:3 (65.) Dupke, 6:3 (85.) Richte.

Bild: Torjubel im Westfalia-Team/TuS

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