TuRa will alles klar machen

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Handball-Oberliga: HSE Hamm – HC TuRa Bergkamen (Freitag, 20 Uhr). Vor dem Spiel am Freitagabend trennen den HC TuRa Bergkamen und die HSE Hamm, die auf dem vorletzten Platz rangiert, zwei Zähler. Durch einen Sieg mit mehr als zwei Toren Differenz könnte der HCT drei Spieltage vor Schluss uneinholbar davonziehen. Das Hinspiel in der Sporthalle am Friedrichsberg ging mit 39:37 an die HSE.

Durch den Heimsieg gegen Senden am letzten Wochenende hat der HCT zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Durch einen Sieg in Hamm könnten diese vergoldet werden und eventuell sogar schon der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Bei diesem Vorhaben trifft Bergkamen auf einige alte Weggefährten: Die Ex-TuRaner Mats Wiedemann, Gregor Steffek und Phil Schrage sind allesamt in Diensten des HSE Hamm. Zudem kennt der Hammer Trainer den HCT ganz genau: Christoph „Curry“ Reichenberger trainierte Bergkamen bis kurz vor Ende der Spielzeit 2011/2012. Allerdings sollten sich die Teams aufgrund vieler Duelle in den letzten Jahren ohnehin bestens kennen. Für Hamm ist es ein echtes Endspiel: Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt zwei Zähler. Bei einer Niederlage mit mindestens drei Toren Differenz und einem gleichzeitigen Sieg von Tabellennachbar Hagen II gegen Ahlen wäre der bittere Gang in die Verbandsliga kaum noch zu vermeiden. Bis auf den gesperrten Mirko Kauer tritt der HCT in Bestbesetzung an. Für ihn fährt Phillip Moog mit nach Hamm.

HCT-Trainer Jörg Rode: „Wir sind nach dem Sieg gegen Senden selbstbewusst und wollen am Freitag den Nichtabstieg sichern. Dafür müssen wir mit drei Toren Differenz gewinnen, aber wir wollen erstmal gucken, dass wir die zwei Punkte holen. Das Hinspiel haben wir verloren, aber auch schlecht gespielt. 39 Gegentore zu Hause sind zu viel. Morgen werden wir alles versuchen um die Punkte zu holen. Für Hamm geht es natürlich auch um alles. Es wird ein intensives, enges Spiel auf Augenhöhe werden. Die HSE hat sich durch den Sieg gegen Augustdorf letzte Woche auch Selbstvertrauen erarbeitet, zudem kennt Curry unsere Mannschaft und wird sich sicher etwas einfallen lassen haben. Wir haben gut trainiert, uns intensiv auf Hamm vorbereitet und haben alle richtig Bock auf das Spiel. Wir hoffen auf eine volle Halle und gehen voll auf Sieg.“

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