TuRa vor Vier-Punkte-Spiel gegen Hemer

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Handball-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – HTV Hemer (Freitag, 20.15 Uhr). Schon am Freitagabend beginnt der 19. Spieltag in der Handball-Oberliga zwischen den beiden punktgleichen Schlusslichtern aus Bergkamen und Hemer. Beide Mannschaften weisen jeweils sechs Punkte aus den letzten 17 Spielen auf. Ebenso eine Parallele gibt es zwischen dem Zeitpunkt des letzten Erfolges beider Teams. Während der HTV seit 13 Partien die Halle nicht mehr als Sieger verlassen hat, trifft das beim HC TuRa auf elf zu. Am 2. November gewann der HC TuRa das letzte Mal – und das beim HTV Hemer mit 32:29.

Die Mannschaft aus dem Sauerland hatte zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 einen Aderlass zu verzeichnen, denn vom Kader der Vorsaison blieben lediglich fünf Spieler übrig. Auch einen Trainerwechsel gab es. Für Tihomir Knesz avancierte Bosko Bjelanovics zum Spielertrainer. Er ist nach Aussagen des HTV „ein Hoffnungsträger im Abstiegskampf“. Der in Kroatien geborene Serbe hat die portugiesische Staatsbürgerschaft und war zehn Jahre für Sporting Lissabon aktiv. Seit Mitte Februar hat er nun die Doppelfunktion, sein Debut gegen den TV Soest ging allerdings beim 26:43 gründlich in die Hose.

Nun kommt es also am Freitagabend zum richtungsweisenden und vielleicht ein wenig vorentscheidenden Spiel. Bei einem Sieg und der zu erwartenden Niederlage des TuS Jöllenbeck gegen den VfL Gladbeck wäre der HC TuRa punktgleich mit den Bielefeldern und wegen des besseren direkten Vergleichs auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. „Es ist ein Vier-Punkte-Spiel“, gibt HCT-Trainer Thomas Rycharski zu. „Wenn man den Oberligaplatz halten möchte, muss man gegen Hemer, egal wie, die beiden Punkte zuhause behalten. Wenn wir gegen die nicht gewinnen, gegen wen dann?“ Genauso hat er es auch seinen Spielern im Laufe der Woche versucht einzubläuen. „Wer morgen nicht weiß, worum es geht, dem ist nicht zu helfen.“ Dazu hofft er auf eine stabile Abwehr mit guten Torhütern. „Wir müssen auch mal einen Spielzug unterbinden und so in den Tempogegenstoß kommen.“ Dabei hofft „Tomek“ auf weitere Fehler des Gegners um zu weiteren einfachen Toren zu kommen. Aufpassen muss die TuRa-Defensive auf jeden Fall auf Bjelanovics, aber „die Stärken oder Schwächen von Hemer sind uns egal“ (Rycharski).

Bild: Auf eine stabile Abwehr mit guten Torhütern will der HC TuRa im richtungsweisenden Heimspiel gegen Hemer bauen.

 

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