TuRa-Trainer Thomas Rycharski fordert bessere Einstellung seiner Spieler – Dienstagabend das Oberliga-Kellerduell in Ferndorf

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Handball, Oberliga Männer: TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen (Dienstag/30. November, 20.15 Uhr, Sporthalle Kreuztal, Am Park, Kreuztal). Ursprünglich sollten die beiden Mannschaften bereits am 7. November in der Sporthalle Kreuztal aufeinandertreffen. Wegen eines Coronafalles im TuRa-Lager wurde die Partie wie berichtet in beiderseitigem Einvernehmen auf den heutigen Dienstagabend neu terminiert. Das heißt: 120 Kilometer hin nach Ferndorf fahren und wieder zurück. Diese Fahrtstrecke müssen die Bergkamener Oberliga-Männer am Dienstagabend auf sich nehmen, um das Nachholspiel in der Vorrunden-Gruppe 2 zu bestreiten.

In der Vorschau auf diese Begegnung wollte TuRa-Trainer Thomas Rycharski gar nicht so weit ausholen, verwies vielmehr auf die Tabelle. „Ein Blick dahin besagt eigentlich schon alles. Wir müssen aus der Sporthalle Kreuztal die Punkte mitnehmen.“ Dort stehen sich der Drittletzte (Ferndorf) und Zweitletzte (TuRa) der Tabelle gegenüber. Mit einem Sieg könnten die TuRaner mit Ferndorf gleichziehen, anderenfalls würden sie die Rote Laterne übernehmen. Von daher setzt Rycharski seine Mannen unter Zugzwang. „Zudem haben sie einiges gut zu machen. Jüngst aus dem in Unna verlorenen Pokalspiel und den letzten beiden Oberliga-Partien gegen Gladbeck und Hagen.“

Vor allem erwartet der Bergkamener Coach, dass seine Mannschaft auf die zuletzt gezeigten Leistungen noch 30 bis 40 Prozent draufpackt, Schwächeperioden in beiden Halbzeiten abstellt und auch die Einstellung verbessert. „Die ließ vor allem zu wünschen übrig“, will sich Thomas Rycharski nicht mehr vor die Mannschaft stellen. „Wenn sie sich 60 Minuten reinhaut, alles gibt und dann verliert, wäre ich der Letzte, der meckert. Aber das war leider zuletzt zu oft nicht der Fall. Die Spieler sind gefordert.“ Auch die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen war nicht optimal. „Wenn man nur zehn oder elf Leute beim Training hat, dann noch nicht einmal mit sieben gegen sieben Trainingsabläufe steuern kann, dann darf man sich auch nicht über die folgenden Ergebnisse wundern.“ Der TuRa-Trainer hofft dahingehend auf die Einsicht seiner Spieler, auf Besserung und die nötige Siegermentalität.
Bis auf die Langzeitverletzten Krömer, Banaschak, Kauer und Hoppe können alle anderen Spieler aus dem Oberliga-Kader am Dienstagabend in der Sporthalle Kreuztal auflaufen.

Bildzeile: Youngster Alexander Prodehl (li.) gehörte am letzten Freitag im verlorenen Pokalspiel gegen Unna Massen noch zu den stärkeren TuRa-Spielern.

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