TuRa-Heimspiel am Freitag kommt schon eine gewisse Bedeutung zu

Handball-Oberliga HC TuRa Bergkamen – TuS Bielefeld/Jöllenbeck (Freitag, 20.15 Uhr). Schon am Freitagabend eröffnet der HC TuRa Bergkamen den dritten Spieltag in der Oberliga Westfalen. Der Gast aus Bielefeld steht nach den ersten beiden Auftritten was die Punkte betrifft wie der HCT mit leeren Händen da. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das Saisonziel. Sowohl TuRa als auch der TuS geben als Saisonziel den Klassenerhalt an, so dass der Partie schon eine gewisse Bedeutung zukommt. Den Oberligaverbleib schaffte Jöllenbeck in der vergangenen Spielzeit erst kurz vor Torschluss, als am 26. und letzten Spieltag der Konkurrent aus Harsewinkel besiegt wurde.

Die Mannschaft aus Ostwestfalen musste danach einen personellen Umbruch verkraften, da die finanziellen Mittel der vergangenen Jahre nicht mehr zur Verfügung stehen. Etliche Leistungsträger verließen den Verein, so dass nur noch sieben Akteure übrigblieben. Die so entstandenen Lücken wurden durch Spieler aus der Reserve und der A-Jugend geschlossen.

Trotz dieser nicht gerade rosigen Aussichten warnt TuRa-Trainer „Tomek“ Rycharski davor, die Gäste zu unterschätzen und auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das ist eine junge, aber gefährliche Truppe, die nicht gerade über sehr große Spieler verfügt. Dafür spielen sie mit viel Tempo und Leidenschaft“, hat Rycharski beobachtet. Beeindruckend fand er, wie die Mannschaft von Trainer Pierre Limberg einen Sieben-Tore-Rückstand gegen Soest durch immensen Kampfgeist fast aufholte und mit nur einem Treffer Unterschied verlor.

„In Ferndorf haben wir zwei Punkte liegengelassen, obwohl wir eigentlich nur 17, 18 Tore aus dem aufgebauten Angriff bekommen haben“, trauert „Tomek“ den in letzter Sekunde verlorenen Zählern nach. Diese will der HC TuRa sich nun im Heimspiel gegen Jöllenbeck zurückholen. „Den Vorsatz aus der vergangenen Saison, die Heimspiele zu gewinnen, ist natürlich jetzt schwerer in die Tat umzusetzen. Um den Klassenerhalt zu schaffen, müssen wir versuchen jeden Punkt zu ergattern. Dazu müssen wir sowohl eine geile Deckung als auch einen starken Torhüter aufbieten.“

Freitagabend kann der TuRa-Coach wieder auf gelernte Kreisläufer zurückgreifen, die ihm in Ferndorf nicht zur Verfügung standen. So stehen sowohl Edwin Kamaric als auch Stand-Bye-Spieler Christopher Müller wieder im Kader.

Bild: Die TuRa-Manschaft um die Trainer Thomas Rycharski und Lars Stratmann hat in Ferndorf zwei Punkte liegengelassen, diese will man sich nun im Heimspiel am Freitag gegen Jöllenbeck zurückholen.

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