HC TuRa gewinnt trotz schwacher erster Halbzeit wieder den Kreispokal

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Handball

Kreispokalfinale, Herren. HC Heeren – HC TuRa Bergkamen 33:37 (14:11). Beim Duell „David gegen Goliath“ hielt David lange mit, hatte am Ende aber doch das Nachsehen. So verteidigte Oberligist HC TuRa Bergkamen seinen Titel gegen den Landesligisten aus Kamen.

Trainer Jörg Rode war jedoch trotzdem alles andere als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Keine Einstellung, kein Wille, überheblich, arrogant. Dann wurde es in der Halbzeit laut und ich habe die Mannschaft auch an die Ehre gepackt“, schildert der Trainer des alten und neuen Pokalsiegers den ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang war dann eine Leistungssteigerung Bergkamens zu erkennen. Obwohl man in der Defensive immer noch keinen Zugriff auf stark kämpfende Heerener bekam, stimmte nun wenigstens die Einstellung beim HCT. So siegte am Ende doch der Favorit, nachdem Heeren, das seinen Leistungsaufschwung bestätigte, zumindest in der ersten Halbzeit an der Überraschung schnupperte.

„Man freut sich über den Pokalsieg, aber ich hätte einfach eine andere Einstellung erwartet. Mit dieser holen wir in der Oberliga keinen Punkt mehr, das lasse ich mir auch so nicht gefallen. Kompliment an Heeren, die haben es uns vorgemacht“, fand auch Rode lobende Worte für den geschlagenen Gegner.

HCH: Wollek (1.-49.), Faber (49.-60.) – Dam. Nowaczyk (5), Lysakowski (6), Umbescheidt (1), Inkmann, Kröllken (9), Müller, Dar. Nowaczyk (8/2), Schulz (4), Tecklenborg (n.e.), Leniger (n.e.)

HCT: Papaiannou; Reininghaus (3), Brosch (8), Rycharski (3), Quardon (1), Weßeling (7), Webers (1), Müller, Krohne (4), Schreiber (4/1), Katsigiannis (6/4), Kauer. SV

Bild: Patrick Opierzynski

 

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