TuRa-Frauen siegen standesgemäß – Overberge „draußen“ – Altenbögge kommt mit „blauem Auge“ davon

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Handball, Kreispokal: Herbstpause im Ligabetrieb. Am Wochenende steht und stand der Kreispokal auf dem Spielprogramm. Während die Frauen die erste Runde zu bestreiten haben, sind die Männer eine Runde weiter. Auffällig vor allem, dass alle Teams am Samstag nur eine dünne Personaldecke aufzuweisen hatten. Die Frauen des Pokalverteidigers HC TuRa Bergkamen nahmen die Hürde beim Landesligisten TuS Westfalia Kamen relativ sicher. Bei den Herren mühte sich Landesligist RSV Altenbögge zum Sieg bei der HSG Unna II, während TuS Eintracht Overberge im Bezirksliga-Vergleich gegen Brambauer deutlich den Kürzeren zog. Am Sonntag stehen weitere Kreis-Pokalspiele auf dem Programm.

Frauen
TuS Westfalia Kamen – HC TuRa Bergkamen 32:209 (12:8). Der Oberligist spielte ohne neun. „Wir sind überhaupt froh, sieben Feldspielerinnen dabei gehabt zu haben“, blickte Bergkamens Trainer Ingo Wagner auf seine personell gebeutelte Mannschaft und dankte den Spielerinnn aus der Zweiten, dass sie ausgeholfen haben. „Andernfalls hätten wir in Unterzahl auflaufen müssen.“ So musste er Umstellungen vornehmen und Spielerinnen auf ungewohnten Positionen spielen lassen. Das bedurfte einigen Anlauf und Westfalia führte zu Beginn 3:1 (9.). Doch dann setzte sich die individuelle Klasse des Oberligisten durch. 8:4 hieß es nach 20 Minuten und zur Pause 12:8. In der 40. Minute hatte sich TuRa auf 19:13 abgesetzt und nach 53 Minuten war die Partie mit dem 27:19 gegen den gastgebenden Landesligisten entschieden. Ingo Wagner: „In der 2. Halbzeit haben es die Mädels gut gelöst und wir haben das Spiel über die Runden bekommen.“.“
TuS: Henseler, Jürgens, Aischmann 4, Lauber, Eckmann 10, Dombeck 1, Schmidt, Sehl, Krause 2, Kaim 3.
HCT: Stehfest, Suchowski, Mende-Kamps 6, Seehage 7, Jackenkroll 10, Axtmann 2, Wagner 3/2, Pronobis 2, Schulze-Frieling.

Herren
HSG Unna II – RSV Altenbögge 27:28. Mit einem blauen Auge ist der favorisierte Landesligist, allerdings stark ersatzgeschwächt,  gegen die Unnaer Hausherren, die in der 1. Kreisklasse beheimatet sind, davon und eine Runde weiter gekommen. RSV-Spieler Christian Kleff: „Unna hat richtig gut gespielt und wir waren sehr, sehr schlecht. Einige Spieler von uns hatten die Aufgabe wohl zu locker angesehen.“ Der Spielverlauf blieb stets eng und zum Schluss führten die Altenbögger „mit drei“. Unna kam noch einmal heran, doch der Landesligist behielt knapp die Nase vorn. RSV-Trainer Mike Rothenpieler saß urlaubbsbedingt nicht auf der Bank.
RSV: Karlin, Joneleit; Geckert, Kleff, C. Kleeschulte, D. Warias, Lublow, Betz, Altner, F. Warias.

VfL Brambauer – TuS Eintracht Overberge 41:18 (17:8). Ohne den privat verhinderten Trainer Rene Zacharias und mit einem dünnen Kader trat Overberge beim heimstarken VfL Brambauer an. „Uns war klar, dass wir es angesichts der Umstände schwer haben würden, doch vor allem in der 2. Halbzeit fehlte bei uns die Gegenwehr“, fasste Carsten Rockel, der Sportliche Leiter der Overberger, den Auftritt seiner Mannschaft zusammen. Und er zählte auf: „Viele Spieler haben zu früh den Kopf hängen lassen, wir haben zu schnell unsere Angriffe abgeschlossen. Abhaken, wir wollen uns auf die Bezirksliga konzentrieren.“  Torhüter Marcel Walter  verhinderte eine noch deutlicher Schlappe.
TuS: Walter, Wiede; Inkmann 7, Hlawa 1, Merten 2, C. Müller 3, S. Müller, Hawliczek 2, Nagel 1, Waluga, Wöllert 2.

Bild: Nur zu Spielbeginn hatte Frauen-Oberligist HC TuRa Bergkamen Probleme mit Gastgeber TuS Westfalia Kamen – hier im Angriff – dann setzt sich die individuelle Klasse des Favoriten durch. Am Ende hieß es 32:20.

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