TuRa-Frauen agieren in den entscheidenden Schlussminuten ruhiger und cleverer

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Handball, Frauen-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – TVE Netphen 27:24 (12:12). Es war das erwartet enge Spiel mit einem glücklichen Ende für die TuRa-Damen. Der zweite Saisonsieg war erreicht, verbunden mit einem Sprung nach vorne in der Tabelle. Sehr zur Freude des Trainer-Ehepaares Sabrina und Andre Brandt.

Bis es zu dem positiven Ende kam, musste viel Arbeit verrichtet werden. Es ging los mit dem 1:0 in der 2. Minute, für das Lisa-Marie Kneller verantwortlich zeichnete. Das Ergebnis wechselte ständig. Nach 19 Minuten war Netphen  9:6 vorne. Doch zwei Minuten später konnte Vanessa Rohlf ausgleichen. Keine Mannschaft vermochte sich abzusetzen, das war auf Bergkamener Seite auch einer guten Abwehrleistung zuzuschreiben. 12:12  zur Pause.

Der Spielverlauf war auch nach der Pause weiter ausgeglichen. 19:19 hieß es nach 47 Minuten. In der Schlussphase, genauer gesagt drei Uhrzeigerdrehungen vor der Schlusssirene, besorgte Romina Jackenkroll das 24:21. Netphen blieb dran, verkürzte auf 24:23. Doch Sophia Jaworski antwortete mit zwei Treffern zum vorentscheidenden 26:23. Den Schlusspunkt setzte Elisa Brügger.

TuRa-Trainer Andre Brandt: Wir konnten an die gute Leistung von Lünen wie erhofft anknüpfen. Die Mannschaft hat vorne wie hinten einen guten Job gemacht und sich am Ende verdient durchgesetzt. Entscheidend war am Ende, dass wir bei dem wechselnden Spielstand vor allem ruhig geblieben sind, cleverer agierten und die Chancen genutzt haben. Den größten Anteil an dem Erfolg hatte unsere stabile Abwehr mit starken Torhüterinnen.

TuRa: Schöße, Montag; Cramer, Weinert 1, Jaworski 7, Sahage 1, Plotek, Jackenkroll 7, Rohlf 6, Brügger 2, Brühl, Bloeß 1, Kneller 2.

Bildzeile: Romina Jackenkroll (mit Ball) erzielte sieben Tore für ihren HC TuRa Bergkamen gegen Netphen.

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