TuRa-Damen verlieren Spiel in den Schlussminuten

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Handball, Frauen-Oberliga: HSV Minden-Nord – HC TuRa Bergkamen 22:18 (12:11). Im Vorjahr konnten die TuRa-Damen mit einem Sieg die lange Heimreise aus Minden antreten, am Samstag kam es anders. Schwache Schlussminuten kosteten ein erneutes Erfolgserlebnis. So musste man sich 18:22 geschlagen geben, die neunte Saison-Niederlage hinnehmen und Gastgeber Minden in der Tabelle vorbei lassen. Bergkamen ist nunmehr Tabellenachter.

Insgesamt war der Spielverlauf ausgeglichen. Die TuRa-Damen lagen sogar mehrfach in Führung. So in der 54. Minute beim 17:18. Minden stellte postwendend den Gleichstand her und machte anschließend vier weitere Treffer zum 22:18-Sieg. Bergkamen haderte dagegen mit dem Abschlussglück, brachte keinen weiteren Treffer mehr zustande. Ausdruck einer schwachen Angriffsleistung. Allein Torfrau Vivi Meier konnte überzeugen.

TuRa-Trainer Ingo Wagner: Verloren, aber in Minden war mehr möglich. Beim Stande von 18:18 haben wir in den letzten fünf Minuten kein Tor mehr erzielt, zu viele Chancen liegen gelassen. Minden dagegen kam mit der zweiten Luft zu einfachen Toren und schließlich zum Sieg. Nach dem Spielverlauf hätten wir zumindest ein Unentschieden verdient. Vor allem in der 2. Halbzeit haben wir zu viele Gegenstoß-Tore kassiert. Unsere Leistung im Angriff war nicht gut.

TuRa: Meier, Schöße; Kullmnn, Brügger, Heinrich, Holz, Jackenkroll, Axtmann, Brügger, Jaworski, Krogull, Mende-Kamps, Rohlf, Seehagen.

Bild: TuRa-Trainer Ingo Wagner konnte sich vor allem mit der Leistung seiner Damen in den Schlussminuten nicht anfreuden. Romina Jackenkroll (re.) saß nach langer Verletzungspause wieder mit auf der Bank.

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