TuRa-Damen nach wechselvollem Spielverlauf Derbysieger gegen Königsborn

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Handball, Verbandsliga Frauen: HC TuRa Bergkamen II – Königsborner SV II 33:30 (16:15). Der Favorit hat gewonnen. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse in der Friedrichsberg-Sporthalle setzte sich der HC TuRa nach wechselvollem Spiel durch, landete den sechsten Saisonsieg und schob sich der Tabelle vorerst vor auf Rang drei. Königsborn bleibt Neunter.

Es entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel mit ausgeprägtem Derbycharakter. Denise Kayser eröffnete den Torreigen in der 1. Minute. Lena Schulze-Frieling brachte TuRa dann 3:2 nach vorne (7.). Von der Torfolge ging es hin und her. Pia Rautenberg gelang zwar nach 20 Minuten eine 13:9-Führung für Bergkamen, Königsborn blieb aber dran und Nell Hering stellte das 16:15-Halbzeit-Ergebnis her.

Nach der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel und führten nach 41 Minuten durch Kira Wehnert 23:21 und Denise Kayser erhöhte in der gleichen Spielminute auf 24:22. Dann war Magdalena Pronobis am Zuge, sorgte für das 27:24 (43.) und 28:25 (49.). Als dann Emily Ritter, im übrigen zwölffache Torschützin, zum 31:26 (53.) traf, war die Partie  entschieden. Den Schlusspunkt zum 33:30-Endstand setzte Nell Hering vier Sekunden vor Schluss. Die Zuschauer honorierten die Leistungen beider Teams mit langanhaltendem Beifall.

Bildzeile: So sehen Sieger aus. Die Verbandsliga-Damen des HC TuRa Bergkamen gewannen das Derby gegen Königsborn mit 33:30.

Trainerstimmen
Andre Brandt (TuRa): Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Dass Königsborn sich nicht kampflos ergeben würde, das war zu erwarten. Am Ende war der Sieg verdient, weil wir einen Tacken cleverer waren. Erst in der 2. Halbzeit konnten wir uns absetzen. Bis dahin war es ein enges Spiel. Viele von uns mussten durchspielen. Am Ende war es wirklich eine Willensleistung. Die zwei  Punkte im Derby tun natürlich gut. Zum Jahresabschluss ein Sieg und dann noch im Derby, darüber freuen wir uns natürlich sehr.
Fabian Kuropka (KSV): Es war gutes Spiel auf beiden Seiten. Uns tat gut, dass Spielerinnen aus dem Kader der Ersten ausgeholfen haben. Im Enddefekt haben wir viele technische Fehler gemacht und uns Würfe genommen, die man nicht hätte nehmen müssen. Zwischendurch haben wir sehr gute Angriffe gespielt und kamen zu guten Wurfmöglichkeiten, haben auch getroffen. Das haben wir in der 2. Halbzeit wieder etwas schleifen lassen. Wir kamen nicht wie gewünscht durch. Im Enddefekt war es zu wenig. Es hat Spaß gemacht vor so vielen Zuschauern.

HC TuRa: Günther, Schöße; Wolf 3, Cramer, Schulze-Frieling 6, Rothmann, Pronobis 4, Ritter (12), Rautenberg 3, Holtsträter 3, Saarbeck 2.
KSV: Einhoff, Maidorn; N. Hering 6, Hülsewede 1, A. Hering 4, Kayer 4, Wehnert 4, Fisher 3, Krollmann 3, Weinkopf 3, Knippertz 1, Halstenberg 1, Eckey.

Bildzeile: In einem spannenden Derby lieferten sich HC TuRa Bergkamen II und Königsborner SV II kampfbetonte Duelle.

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