TuRa-Damen „ein Debakel von hinten bis vorne“

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Handball, Oberliga Frauen: SV Teutonia Riemke – HC TuRa Bergkamen 37:21 (16:10). TuRa-Trainer Andre Brandt verschlug es während des Spiels in Riemke mehrmals die Sprache ob der Darbietung seiner Mannschaft in der Bochumer Heinrich-Böll-Sporthalle. „Ein Debakel von vorne bis hinten“, urteilte er dann auch enttäuscht nach dem Schlusspfiff.

In der Tat zeigten die Bergkamener Damen eine unterirdische Leistung, obwohl sie personell eigentlich gut aufgestellt waren, nur Romina Jackenkroll fehlte. Doch keine Spielerin zeigte unerklärlicherweise auch nur annähernd Normalform. Sehr zum Leidwesen der beiden Torfrauen Ira Schöße und Vivien Montag (sie heißt nach ihrer Heirat Montag). Immer wieder freistehend tauchten die Riemker Spielerinnen vor dem Bergkamener Tor auf und trafen. Allein 25 Gegenstöße von Riemke zählte man auf TuRa-Seite. Die Deckung war ein Torso, ließ immer wieder freie Würfe zu und vorne klappte trotz der 21 Tore vieles nicht.

Besonders bitter waren die Minuten nach der Pause, als Riemke einen 6:0-Lauf hinlegte und uneinholgbar davonzogen. Abhaken, vergessen diese desolate Leistung auf Seiten des HC TuRa. Bis zum 30. Oktober ist jetzt Pause, dann geht es zum Lüner SV. Zeit für das Trainer-Ehepaar Sabrina und Andre Brandt, die Mannschaft wieder aufzurichten und auf Oberliga-Niveau zu bringen.

HCT: Schöße, Montag (Meier); Weinert, Sahage, Plotek, Jaworski, Rohlf, Knuf, Ritter, Cramer, Kneller, Brühl, Knuf.

Bildzeile: TuRa-Trainer Andre Brandt war nach dem Spiel sprachlos ob der desolaten Vorstellung seiner Frauen in Riemke.

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