TSC, VfL , Langschede und Westfalia eine Runde weiter

911

Fußball, Kreispokal: In der 2. Pokalrunde behielt der TSC Kamen gegen Namensvetter TSC Hamm die Oberhand und zog mit einem souveränen 3:0-Erfolg in die nächste Runde ein. Der VfL Kamen siegte beim Königsborner SV 3:1. 1:2 unterlag die SG Holzwickede dem klassenhöheren TuS Westfalia Wethmar und ebenfalls 1:2 unterlag der VfK Weddinghofen daheim dem klassenhöheren SVF Herringen. SV Langschede fertigte am Nordberg B-Kreisligist Gurbet Spor Bergkamen mit 11:0 ab.

TSC Kamen – TSC Hamm 3:0 (0:0).
Nur eine Halbzeit lang war Namensvetter TSC Hamm den Kamenern ebenbürtig. 45 Minuten lang war der TSC Kamen optisch überlegen und kam zu einigen Chancen, allein das erste Tor fehlte. Die Hammer verteidigten kompakt und suchten ihr Heil in der Offensive in Form von Kontern, die jedoch selten etwas einbrachten. Dennoch dauerte es bis zur 56. Minute, ehe Servet Vural den Bann brach und zum 1:0 traf. Nur sechs Minuten später besorgte Fatih Dündar das beruhigende 2:0 für die Kamener. Apo Ergün war es dann, der quasi mit dem Schlusspfiff den Deckel draufmachte – 3:0 (90.). Ein ebenso verdienter wie souveräner Sieg der Gastgeber.
Gültekin Ciftci (TSC-Coach): „Wir haben verdient gewonnen, das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider. In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt ein Tor zu machen. Wir freuen uns auf die nächste Runde.“
Kamen: Acar, Yildiz (87. Atalay), Keske, Dündar, Ergün (82. Kocak), Özkan, Cengiz, O. Dündar, Kurt, Vural Serdar (77. Korkmaz), Vural Servet.
Tore: 1:0 (56.) Servet Vural, 2:0 (63.) Fatih Dündar, 3:0 (90.) Ergün.

SG Holzwickede – Westfalia Wethmar 1:2 (1:1).
A-Kreisligist SG Holzwickede lieferte dem klassenhöheren TuS Westfalia Wethmar einen echten Pokalfight und unterlag dem Bezirksligisten denkbar knapp mit 1:2. Doch hätte die Partie durchaus ein anderes Ende nehmen könne, denn die SGH präsentierte sich alles andere als unterlegen und verlangte dem Geheimfavoriten auf den Landesliga-Aufstieg alles ab. Das Match begann jedoch denkbar schlecht für die Elf von Christian Müseler, denn Markowski brachte den Favoriten nach nur fünf Zeigerumdrehungen in Führung. Davon ließen die Gastgeber sich aber nicht beeindrucken und spielten nach Möglichkeit forsch nach vorne. Hinten ließ die Haarstrang-Elf kaum noch etwas zu und Janowczyk war es dann, der nach 28 Minuten das verdiente 1:1 erzielte. Wethmar machte zwar das Spiel, hatte viel Ballbesitz, fand jedoch kaum eine Lücke im SGH-Verbund. Kurz nach Wiederanpfiff dann aber die kalte Dusche für die Hausherren, denn Dupke ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte das 1:2 (49.). Die Gastgeber rannten nun an und versuchten alles, doch das kostete Kraft und Wethmar ließ mit der Führung im Rücken Ball und Gegner nun gut laufen. Die größte Chance auf den Ausgleich ließ Nehm liegen (70.) und zwar vom Elfmeterpunkt, nachdem der Referee zu Recht auf Strafstoß entschieden hatte. Am Ende brachten die Gäste die Führung so über die Zeit und zogen in die nächste Runde ein. Für die SGH wäre mehr drin gewesen.
Christian Müseler (SGH): „In der ersten Hälfte haben wir richtig gut gegen den Ball gearbeitet und kaum Chancen zugelassen. Wir hatten zwar wenig Ballbesitz, aber das wollten wir auch so. Zweite Halbzeit haben bei uns die Kräfte nachgelassen, aber wir haben es trotzdem weiterhin gut gemacht. Es war ein sehr guter letzter Test für die Meisterschaft ohne ein paar Stammspieler.“
Rolf Nehling (Sportlicher Leiter Westfalia):Wir haben einfach nicht konsequent und mit Tempo nach vorn in die Spitze gespielt. Die zahlreichen, im Ansatz vielversprechende Angriffe verpufften allzu oft bereits im Mittelfeld, weil das Spiel in die Tiefe völlig vernachlässigt wurde.“.
SGH: Schmidts, Tietz, Nehm, Pfaff, Hesse, Schmidt, Janowczyk, Tacke, Tsikordas (81. Osterhaus), Diarra (63. Hussain), Bauer.
Westfalia: Grenigloh, Mantei (60. Richter), Enoh, Püntmann (79. Schmidt), Lüggert, Dupke (90. Holz), Oh, Harder, Markowski, Juka, Felsberg.
Tore: 0:1 (5.) Markowski, 1:1 (28.) Janowczyk, 1:2 (49.) Dupke.

Königsborner SV – VfL Kamen 1:3 (0:0). Im Duell der A-Kreisligisten behielt der VfL zu Gast beim KSV die Oberhand. Nach ereignisarmen ersten 45 Minuten nahm die Partie im zweiten Durchgang richtig Fahrt auf. Rothe netzte zum 0:1 ein (52.), Heyna egalisierte nur zehn Minuten später (63.). Die Partie war nun völlig offen mit Chancen auf beiden Seiten, den Unterschied machten dann die Kamener Rumpf (77.) und Sudhaus (86.), die ihre Möglichkeiten nutzten und den VfL in die nächste Pokalrunde schossen.
Andreas Tschersich (KSV): „Wir haben am Ende alles versucht, aber es hat nicht mehr gereicht. Die Partie hätte auch zu unseren Gunsten ausgehen können.“
Marko Barwig (VfL): „Wir haben nicht unverdient gewonnen. Wichtiger als der Sieg war es zu sehen, was in der Meisterschaft auf uns zu kommt und woran wir noch arbeiten müssen.“
KSV: Hepke, Yesil, Kemper (82. Weigandt), Pörschke, Heyna, Kocabiyik, Turan, Retzlaff, Nolte, Nawroth.
VfL: Lassak, Lönig, Pötter, Gronert (60. Hülsmann), Rothe (87. Marscholek), Rumpf, Potthoff, Schmidt, Gretenkort (46. Hirsch), Sudhaus, Faralich.
Tore: 0:1 (52.) Rothe, 1:1 (63.) Heyna, 1:2 (77.) Rumpf, 1:3 (86.) Sudhaus.

VfK Weddinghofen – SVF Herringen 1:2 (1:1). Knapp scheiterte der VfK Weddinghofen am klassenhöheren Bezirksligisten SVF Herringen. Bereits nach fünf Minuten netzte „Oldie“ Jörg Mausi“ Sudhaus zum 1:0 für die Hausherren ein. Das zeigte Wirkung beim Gast, der lange Zeit nicht ins Spiel und kein Mittel gegen die gute VfK-Defensive fand. In der 31. Minute zeigte SVF-Torjäger Wilczek dann aber seine Klasse und nutzte eine der wenigen Chancen zum 1:1. Der VfK blieb jedoch dran und verteidigte weiter konzentriert. Herringen erhöhte im zweiten Durchgang den Druck, kam aber erst nach 75 Minuten zum 2:1 durch den eingewechselten Laoudi. Zu diesem Zeitpunkt waren aber nur noch zehn Weddinghofener auf dem Feld, denn Böhm hatte zuvor Gelb-Rot gesehen. In Unterzahl schwanden die Kräfte und der VfK hatte nichts mehr entgegenzusetzen.
Frank Lewandowski (VfK): „Wir haben es streckenweise gut gemacht und waren nah dran. Das war sicherlich kein schlechter Gegner und in Unterzahl haben wir dann das 1:2 kassiert. Dann war es schwer noch einmal zurück zu kommen.“
VfK: Glanc, Urbaczka, Goslawski, Abali, Erbay (68. Kahramann), Böhm, Totzek (81. Özgü), Sudhaus (63. Weiss), Alp, Placzek, Zahn.
Tore: 1:0 (5.) Sudhaus, 1:1 (31.) Wilczek, 1:2 (75.) Laoudi.

Gurbet Spor Bergkamen – SV Langschede 0:11 (0:4)
Keine Mühe hatte Bezirksligist Langschede im Bergkamener Nordbergstadion gegen den B-Kreisligisten. Beim SVL hätte man sich ein wenig mehr Widerstand gewünscht. So war das für SVL-Trainer eine zu leichte Generalprobe für die am Sonntag beginnende Meisterschaft. Am Dienstag folgt ein ernsterer Test beim Landesligisten SC Hennen.
Trainerstimmen
Mansut Süleyman (Gurbet): „Eine absolut verdiente Niederlage. Wir haben zu oft geschlafen und waren teilweise nicht im Spiel. Langschede hat uns die Grenzen aufgezeigt. Wir haben jetzt eine neue Mannschaft und müssen uns erst finden.“
Holger Stemmann (SVL): „Das Wichtigste, wir sind eine Runde weiter und alle meine Spieler sind heile vom Platz gekommen. Das Ergebnis bewerte ich nicht über. Wir sind nicht so richtig gefordert worden.“
Gurbet Spor Bergkamen: Luft, Can, Eray, Acikol, Acar, Ötztürk, O. Genc, Marcel, Christ, Kazmen, Demiroglu, Göleli.
SV Langschede: Müller, Krawczyk, Senning, Meisinger, Boulakhuf, Depmeier (55. Schorsch), Zebut, Strothmann, Honorio, Sparenberg, WEigelt (46. Klatt).
Tore: 0:1 (7.) Sparenberg, 0:2 (10.) Weigelt, 0:3 (25.) Weigelt, 0:4 (41.) Weigelt Strafstoß, 0:5 (55.) Honorio, 0:6 (60.) Senning, 0:7 (62.) Schorsch, 0:8 (71.) Klatt, 0:9 (78) Schorsch, 0:10 (82.) Schorsch, 0:11 (90.) Reimann.

SV Afferde – BSV Heeren 1:6 (0:1).
BSV-Trainer Ingo Tiede: „Unter dem Strich muss man gegen eine mittelmäßige Kreisliga B-Mannschaft auch auf dem Platz in Afferde  gewinnen. Zum Schluss war Afferde stehend k.o. Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Leider kann ich in der nächsten Woche nicht so spielen, wie ich das gerne machen würde. Daher hatte dieses Spiel im Hinblick auf den Saisonstart wenig Aussagekraft.“
BSV: Blawat, Ernst, Eisenmann, Schmidt, Böcker, Bischoff, Dittert,  Kramer, Schäfer (54. Knicker), Tobias (60. Joost), Unger (71. Janzen).
Tore: 0:1 (37.) Tobias, 0:2 (53.) Dittert, 0:3 (54.) Dittert, 1:3  (65.), 1:4 (67.) Dittert, 1:5 (84.) Ditter, 1:6 (87.) Schmidt.

BV 09 Hamm – SuS Lünern 3:6 n.E. (2:1).
SuS-Trainer Sebastian Laub: „Anfangs sind wir gut in die Partie  gekommen. Das frühe Tor spielte uns in die Karten. In der Folgezeit hat Hamm gut agiert und den Ausgleich erzielt. Die Führung für Hamm fiel nach einem derben Abwehrschnitzer. In der zweiten Halbzeit mussten wir dann erstmal dem Rückstand hinterherlaufen. Nach einer Viertelstunde haben wir aber auch nur auf ein Tor gespielt und sind verdient zum Ausgleich gekommen. Sojka hätte in der Nachspielzeit den Sack zu machen können. So mussten wir ins Elfmeterschießen. Insgesamt sind wir verdient weitergekommen. Mit Blick auf Sonntag müssen wir hinten noch sicherer stehen.“
SuS: Sude, Szymaniak, Wickfeld, Düllberg, Becker, Losay, Tekin, Azarzar, Scharfe, Lokatis, Sojka.
Tore: 0:1 (8.) Sojka, 1:1 (12.) 2:1 (45.), 2:2 (89.) Wickfeld

Bild: Ein eher seltenes Bild, in dieser Szene kann der Gurbet-Abwehrspieler einen Zweikampf gegen den Langscheder Schorsch gewinnen.

Vorheriger Artikel37:30-Sieg gegen Ligakonkurrent Henstedt-Ulzburg
Nächster ArtikelGewonnene Generalproben für TuRa, Kaiserau und SSV-Reserve

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.