Trainingsgruppe der „Ü12“ des SuS Oberaden trifft sich virtuell

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Leichtathletik: Obwohl die Leichtathletik als Individualsportart gilt, sind auch die Nachwuchssportler des SuS Oberaden immer noch von den Einschränkungen des Lockdowns betroffen und ein gewohntes Training bleibt derzeit weiterhin verboten. Durch das Home-Schooling ist jedoch der Bewegungsradius der Kinder und Jugendlichen stark eingeschränkt, doch genau sie sind es, die die Bewegung benötigen.  „Ich habe bei meinen Kindern gesehen, wie gut Ihnen eine Stunde Sport tut. Wie ausgeglichen sie nach einem Zirkeltraining im Garten waren“, begründet SuS-Coach Tobias Ostwinkel seine Idee.

Zweimal in der Woche „treffen“ sich nun die Trainingsgruppe der „Ü12“ virtuell, um jeweils in den heimischen Wänden zu trainieren. Es werden Kraft- und Stabilisierungsübungen absolviert, aber auch die Beweglichkeit und Kondition fehlen nicht auf dem wechselnden Trainingsplan. Dinge, die im Winter eh zu den Trainingszielen der Leichtathleten gehören.  Und so versammeln sich zwischen 10 und 15 Athletinnen und Athleten, um zum Beispiel bei einem Tabata-Training der überschüssigen Energie freien Lauf zu lassen oder sich mit einem hochintensivem Intervalltraining an seine persönlichen Grenzen zu bringen. Eine Wasserflasche ersetzt die Hantel, ein Handtuch das Gymnastikband, der Stuhl einen Kasten. Der Phantasie sind im Trainingsplan keine Grenzen gesetzt.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wir müssen auch in dieser Zeit unseren Sportlern die Möglichkeit bieten, ihren Sport betreiben zu können. Da müssen auch mal ungewöhnlichen Mittel her. Aber wo klappt so etwas, wenn nicht in der Leichtathletik“, so Trainer Tobias Ostwinkel.

Bildzeile: Zweimal in der Woche „trifft“ sich nun die Trainingsgruppe der „Ü12“ des SuS Oberaden virtuell, um jeweils in den heimischen Wänden zu trainieren / Foto SuS.

 

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