Trainer Thorsten Wilms verabschiedet sich beim SV Langschede

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Fußball-Bezirksliga: Thorsten Wilms (Bild) ist nicht mehr Trainer beim SV Langschede. Am Dienstag Abend hat er sich von der Mannschaft verabschiedet. „Für mich stand eigentlich schon vorher fest, dass ich zum Saisonende aufhören würde“, gab er im Gespräch mit der sku-Redaktion bekannt, „jetzt ist es halt eher passiert. Ich gehe schweren Herzens, denn der Verein und die Mannschaft sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich gehe auch nicht im Groll und werde mich auch noch bei Spielen sehen lassen.“ Er räumt aber auch ein, die Mannschaft nicht mehr erreicht zu haben. Jens Kandler wird zunächst weiter und bis zum Saisonende die Traineraufgaben zusammen mit Simon Naujoks und Patrick Kulinski wahrnehmen.

Beim SV Langschede fällt nach Hohmann mit Roshan (bis 14. April gesperrt) ein weiterer Rotsünder aus und vergrößert die lange Ausfallliste.  Mit Vach, M. Gohr und  Kulinski – wieder im Lautraining fallen wichtige Spieler aus. Jens Kandler: „Im Vorjahr hatten wir kaum Verletzte, jetzt erwischt es uns knüppeldick.“ Fortan beginnen für den Aufsteiger die Wochen der Wahrheit, denn die kommenden Gegner Ahlen und Wickede, wie Langschede stark abstiegsgefährdet- müssen geschlagen werden, um im Abstiegskampf zu bestehen.

Sowohl dem VfL Kamen als auch dem Königsborner SV war anzusehen, dass die Asche nicht ihr Belag ist. So war schnell klar, dass kein schönes Spiel zu erwarten war. So kam es auch. Kombinationsfußball gab es kaum, Ballkontrolle ebenso so wenig im Jahnstadion. Aber das war VfL-Trainer Torsten Lenz (fast) egal. Für ihn zählte nur der Dreier, der weiterhin alle Optionen nach oben zulässt. Drei Spiele ist man gegenüber Tabellenführer Brackel im Rückstand. Und wenn es gut läuft, dann könnten die Kamener bis auf drei Zähler heranrücken. „Für Schönspielerei gibt es keine Punkte“, kartete Lenz weiter nach, „wohl für Tore.“ Eines reichte dem VfL – und das resultierte aus einem Strafstoß. Den nutzte El Yahyaoui zum alles entscheidenden Tor des Tages. Was Torsten Lenz derzeit besonders froh macht, ist die Tatsache, dass die Trainingsbeteiligung nicht nachlässt und seine Mannschaft nicht wie in den Jahren zuvor in der zweiten Serie einbricht. Drei Spiele hat man bisher nach der Winterpause absolviert, drei Siege eingefahren. Da geht noch mehr.

Frank Griesdorn, Coach des Königsborner SV, war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Im Gegenteil, er verteilte der Mannschaft Komplimente, die auch in Unterzahl  bravourös kämpfte. „Man hat in der 2. Halbzeit nicht gesehen, dass Kamen einen Mann mehr auf dem Feld hatte.“ Routinier „Tobi“ Retzlaff  verhinderte auf der Torlinie mit der Hand das mögliche 1:0 für den VfL. Er musste mit Rot runter und es gab Elfer. In der Defensive fehlten mit Duda, Joschko und S. Derwich wichtige Akteure. Bereits am kommenden Freitag (19.30), muss der KSV schon wieder ran. Dann ist der SuS Kaiserau der Gegner. Dessen Trainer Patrick Rakoczy war unter den Zuschauern im Jahnstadion und hat natürlich die Königsborner besonders unter die Lupe genommen.

Gegen die in der Tabelle oben platzierten Teams hat sich der FC TuRa Bergkamen im bisherigen Saisonverlauf stets gut verkauft. Das war auch gegen den Tabellenvierten BSV Schüren so. Die TuRaner waren meistens auf  Augenhöhe, produzierten aber zwei Fehler, die Schüren bestrafte. Damit riss die gute Serie und andererseits konnte man keine weiteren Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen. FCT-Trainer Marko Barwig: „Gut gespielt, aber am Ende stand man mit leeren Händen da. Wir müssen in der Tabelle nach wie vor nach unten schauen und unbedingt weiter punkten.“ Gelegenheit besteht dazu schon am Donnerstag, wenn das Nachholspiel beim FC Nordkirchen ansteht. Penkalla konnte nicht spielen und Bernd ist noch bis zum 14. April gesperrt.

Das Spiel des VfK Weddinghofen Ostermontag beim FV Scharnhorst wurde abgesagt und für den kommenden Donnerstag neu angesetzt. Das Platzrecht wurde jedoch getauscht. Gespielt wird jetzt ab 19.30 Uhr am Häupenweg.

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