Trainer-Statements: Richtungsweisende Begegnungen

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Fußball- Landes- und Bezirksliga

Insbesondere Landesligist SSV Mühlhausen-Uelzen in Waltrop und VfL Kamen in der Bezirksliga gegen Spitzenreiter SV Brackel stehen vor richtungsweisenden Spielen. Zum Derby am Häupenweg treffen sich Gastgeber VfK Weddinhofen und SuS Kaiserau. Königsborner SV sucht dringlichst das Erfolgserlebnis wie auch der FC TuRa Bergkamen und SV Langschede. Hier die Trainerstatements zum bevorstehenden Spieltag:

Hartmut Sinnigen (SSV):  „Der gute Auftritt im Kreispokal gegen Holzwickede ist abgehakt. Die ganze Konzentration gilt jetzt dem Auswärtsspiel in Waltrop (So. 15 Uhr). Ein Kellerduell. Wir sind mittlerweile mittendrin im Abstiegskampf. Auf keinen Fall wollen wir in Waltrop verlieren und den Sechs-Punkte-Vorsprung vor Waltrop wahren. Uns erwartet ein harter Fight, denn die Gastgeber sind zweikampfstark und leben vom Kampf. Den müssen wir annehmen. Beim Abschlusstraining wird sich zeigen, wie alle bei uns die 120 Pokalminuten vom Mittwoch überstanden haben. Ich rechne auf jeden Fall mit Kumor, Morch, Tost und Krahn. Pilzecker (Prellung) fehlt. Wie gesagt, verlieren gilt nicht.“

Hüsrev Sentürk (VfL): „Wir wissen auf jeden Fall, worum es geht. Uns bietet sich die Chance, am Sonntag (15 Uhr)  auf dem Rasen im Jahnstadion noch näher an den Spitzenreiter heranzurücken. Das wird natürlich sehr schwer. Denn nicht von ungefähr steht Brackel schon so lange an der Spitze.  Wir haben alles an Bord. Spielentscheidend wird sein, dass wir unsere vielen Chancen auch konsequenter nutzen – und dann jubveln dprfen (Bild). Möglichkeiten im Spiel arbeiten wir uns immer heraus.“

Frank Griesdorn (KSV): „Ich bin am Sonntag Zuhause gegen Ascheberg (So. 15 Uhr) privat verhindert (Konfirmation). Mein Bruder Horst vertritt mich. Für uns geht es jetzt in jedem Spiel  um alles. Darauf werde ich die Mannschaft noch einstellen. Die Fehler, die wir am Donnerstag in Wethmar gemacht haben, dürfen uns nicht wieder passieren. Im Kader wird sich nicht viel verändern. Die personellen Möglichkeiten sind nach wie vor rar.“

Marco Barwig (FC TuRa): „Nach zwei verlorenen Spielen müssen endlich wieder Punkte her. Die soll Husen/Kurl  am Sonntag (15 Uhr) am Nordberg bei uns abliefern. Die sind augenscheinlich stärker geworden, aber unsere Form stimmt auch. Es gibt keine Ausfälle,  einzig der Einsatz von Winter (muskuläre Probleme) ist noch fraglich. Insgesamt benötigen wir in den noch verbleibenden Spielen zwei Siege. Dann wären wir durch.“

Olaf Barnfeld (VfK): „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel am heimischen Häupenweg (So. 15 Uhr) gegen Kaiserau, in dem sich beide nichts schenken werden. Mosert bleibt im Tor, Schrader ist privat verhindert (Konfirmation). Ansonsten ist personell alles an Bord bei uns. Wünschen würde ich mir, dass meine Spieler  die Chancen, die wir stets haben, endlich auch mal konsequenter abschließen.“

Patrick Rakoczy (SuS): „Gar keine Frage, gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg für uns Pflicht. Weddinghofen kann sicher angesichts des feststehenden Abstieges befreit aufspielen. Wir dürfen den Gegner keineswegs unterschätzen. Wir sind der Favorit, auch wenn bei uns einige angeschlagene Spieler (Jankowski, Rösener, Wilmans, D. Milcarek) noch auf der Kippe stehen. Mit einem Sieg können wir uns weiter im Mittelfeld der Tabelle festigen.“

Jens Kandler (SVL): „Meine Verletzung hat sich als Knorpelschaden ärztlich dargestellt. Das ist das Saison-Aus für mich. Gnatowski  ist dagegen wieder voll belastbar und auch Vach könnte wieder in den Kader rücken. Denninghoff, Kulinski und auch Klehm werden weiterhin noch  ausfallen. Sonntag (15 Uhr) in Ostinghausen folgt das nächste Abstiegsendspiel. Eine besondere Motivation für uns dürfte sein, dass wir den Gegner mit einem Dreier in der Tabelle überflügeln könnten.“

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