Tolles Handballspiel endet mit glücklichem 30:29-Sieg für die KSV-Damen – Nervenstarke Rabea Pein verwandelt entscheidenden Siebenmeter

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Handball, 3. Bundesliga Frauen: Königsborner SV – PSV Recklinghausen 30:29 (14:14). Die letzten beiden Spielminuten war eigentlich kennzeichnend für die gesamten 60 Minuten. Spannung pur. Rabea Pein bringt den KSV 29:28 in Führung (59.). Recklinghausen antwortet per Siebenmeter zum 30:30. Dann schwächt sich der Gegner mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Königsborn im Angriff, Melanie Webers wird gefoult – Siebenmneter für Königsborn. Die Hallenuhr zeigt 59:47 Minuten an. Rabea Pein triitt wieder an – und verwandelt nervenstark zum alles entscheidenden 30:29. Zwar kommen die Gäste noch einmal in Balbesitz, doch Teresa Jünner steht dem erneuten Ausgleich im Weg. Danach geht die Schlussirene unter im lautstarken Freudengesang und Tanz der Königsbornerinnen und dem Jubel auf der Tribüne.

Auf dem Parkett in der Hellwegsporthalle standen sich von Beginn an zwei gleichstarke Mannschaften gegenüber, die sich ein abwechslungsreiches und vor allem spannendes Handballspiel lieferten. Im gesamten Spielverlauf konnte sich keine der beiden Teams mehr als zwei Tore absetzen. Zweimal  war das der Fall bei Königsborn, als Jona Krollmann das 12:10 (25.) und Kathrin Fahn das 14:12 (29.) erzielten. Doch Recklinghausen stellte bis zur Pause den 14:14-Gleichstand her.

Nach dem Wechsel ein Spielgelbild der ersten 30 Minuten. Der Spielstand wechselte hin und her – Gleichstand. 16:16 (36.), 24:24 (51.) und nach 53 Minuten schaffte Rabea Perin das 26:25 und noch einmal das 29:28 (59.) für Königsborn. Dann die spannenden zwei Schlussminuten mit dem glücklicheren Ende für die Harbach-Truppe.

KSV-Trainer Kai Harbach: Wir haben ein geiles Handballspiel gesehen von zwei tollen Mannschaften. Tolles Spiel, toller Gegner. Das Spiel hätte normal unentschieden ausgehen müssen, so wie es hin und her ging. Der letzte Siebenmeter für uns war glücklich. Die ganze Zeit vorher haben die Schiedsrichter die jedoch nicht gepfiffen. Ein Unentschieden hätte sich Recklinghausen auch verdient. Wir haben Moral bewiesen und eine ganz tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Jona Krollmann hat getroffen, Celine Pelz, Ricarda Köppel, Eileen Axtmann und vor allem Rabea Pein, das waren alles wichtige Tore. Teresa Jünner im Tor hat geglänzt. Ich kann alles Positive gar nicht so schnell aufzeigen. Auf diese Leistung können wir auf jeden Fall aufbauen. Der erste Heimsieg. Wichtiger noch sind die Punkte, die nimmt uns keiner mehr weg.

KSV: Sina Röttger, Teresa Jünner; Melanie Webers 3, Nell Hering, Kathhrin Fahn 2, Hanna Wrede 1, Melissa Krogull, Eileen Axtmann 3, Celine Pelz 3, Ricarda Köppel 1, Rabea Pein 12, Maike Esterhaus, Elisa Grünzig, Jona Krollmann 5.

Bildzeile: Melanie Webers versucht sich in dieser Szene gegen die massierte Recklinghäuser Deckung in Szene zu setzen, wird dabei anschließend gefoult und führt so den entscheidenden Siebenmeter herbei, den anschließend Rabea Pein zum Sieg verwandelte.

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